Die Schlange zeigt Zähne…
Let’s Race again…

4 Tage MCL

Mit der Bekanntgabe der Datumsangabe des Messecups 2019 war es klar, es werden 4 Tage inklusive eines „Brückentages“. Im Jahr 2016 hatten wir das bereits und zu diesem MCL konnten alle angetretenen Fahrer sich an einem weiteren Tag erfreuen.
Relativ schnell war klar, dass in 2019 wohl nicht 4 Tage Offroad RC Competition gezeigt werden sollten, sondern auch die Onroad Fraktion eine Chance bekamen sich zu präsentieren.

Letztendlich war es eine gute Entscheidung, denn schließlich haben alle Bereiche des RC Rennsportes mit wenig Öffentlichkeit Präsents zu kämpfen und gemeinsam sind wir stark und können unseren Sport in die Öffentlichkeit tragen.
Einige der Offroad Piloten waren nun schon „in Ruhe“ am Feiertag angereist und durchstreiften das Fahrerlager und die Messehallen.

Im Tunnel

Florian Schimm ist dieses Jahr Moderator. Er fiebert bei jedem Trainingslauf, jedem Vorlauf und Finallauf mit. Er blendet die ganze Umwelt aus und berichtet mit einer Begeisterung, das man den Blick vom Renngeschehen nicht abwenden kann. Selbst den Einschlag des ELO Buggys im Kiosk geht an Ihm vorbei. Sehr tolle Moderation, hoffe wir sehen dich auf dem MCL 2020 wieder.

Wahre Liebe

…gibt es nur unter Truckern. Auf dem Onroad MCL wurde auch eine Truck RC Rennsportklasse gefahren und hier entstand dieses doch ach so schöne Bild zwischen Uli Westenfelder (Betreiber Minidrom-OWL) und Stefan Augustin (RC Profis NRW). Man mag es nicht glauben, aber kaum haben die Jungs „Trucks“ zusammen gebaut, wollen Sie gleich alle Sitten und Gebräuche der großen 1:1 Vorbilder übernehmen. Jungs… Modellbau…

Ganz anders

Wärend in der „angeblichen“ YouTube Competition Scene das Gerücht aufkam, die GT Fahrer (Onroad Fahrer) hätten aufgrund eines Teppichs Gripp Probleme, sah das Bild in der Realität vor Ort anders aus. Zum einen war es schade das nicht alle Plätze genutzt wurden, denn so kam es zu lediglich 32 Teilnehmern. Schön wäre es hier gewesen, wenn sich einige Rennpiloten aus Deutschland wirklich getraut hätten und an diesen „Fun Rennen“ teilgenommen hätten.
Aber zurück zum Gripp, da ergab sich, dass die dort antretenden Klassen eher mit Vorwärmen und Asphaltreifen arbeiten und hier auf dem gestrichenen USP Platten mit dem – vom DMC erlaubten – „Schmieren“ arge Probleme hatten. Auch sind die Onroadfahrzeuge „unten recht offen“ und waren aus diesem Grund stark verschmutzt. So wurde alles versucht, mehr Gripp auf die Reifen zu bekommen… was aber bis zu den letzten Rennminuten schwer bis fast unerreicht blieb.

Kurzer Plausch mit Uli Westenfelder

Nach seinem Interview mit MikaNews, kam Uli noch kurz zu mir. Wir kannten uns, da wir beide „Team Fahrer“ bei 2-Speed sind und uns aus den internen Information Portalen kannten. Er als sehr erfolgreicher „Onroad“ Fahrer, ich als eher unerfolgreicher Offroadfahrer. Ich fragte Ihn, warum er gewechselt war und wir kamen über die Vorteile und Weiterentwicklungen des SRX8 GT Wettkampfbausatzes in’s Gespräch. Als ich dann hörte, mit wie viel technischer Eigeninitiative teilweise bei den vorhandenen Modellen versucht wird, die Innovativen Weiterentwicklungen der verschiedenen Modellfirmen „nachzustellen“, war ich baff. Auch wie viel „Neuerungen“ in der SRX8 GT stecken, die ich als SRX8 Buggy Fahrer bereits seit 2 Jahren nutzte, war ich erstaunt. Es war ein sehr nettes, offenes und interessantes Gespräch und vielleicht fahr ich ja doch mal zum „Minidrom-OWL“.

Öffentlichkeitsarbeit

Jedes Jahr beim MCL – und es ist ja jetzt bereits mein viertes Jahr -, treffe ich auch immer wieder auf ein Gespräch mit Michael Klaus. Es ist fast schon ein Ritual, das wir irgendwann im Gespräch vertieft darüber philosophieren, wie man auf welchem Weg wohl mehr „Klicks“ für den RC Rennsport erzeugen kann. Dabei betrachten wir recht unvoreingenommen unsere beschrittenen Wege, die verschiedenen Aktivitäten von anderen und wie viel es dann letztendlich bringt.
Klar ist leider, dass die Starterzahlen des OR8 und ORE8, aber auch aller anderen Klassen des DMC seit Jahren leicht bis massiv – unterschiedlich je Rennklasse – Rückläufig sind. Da ist die Frage… wie mehr und gute Öffentlichkeitsarbeit erzeugen bzw. unterstützen?

Der Kreis schließt sich

Waghalsig und mit der Angst nach hinten Über zu kippen stehe ich auf einem Feuerlöscher Behälter direkt an einer Beton Säule der Halle. Interessiert beobachtet von etwas älteren Security Mann, den ich zuvor darüber informierte und einem verirrten einzelnen Messebesucher. Es ist Donnerstag am späten Nachmittag und die Halle ist leer und ruhig geworden. Ich klebe das „Beside the Race“ Plakat auf, so kann nun jeder Besucher, wenn er an die Strecke kommt, mit dem QR Code direkt auf die YouTube Seite gehen und sich über den RC Rennsport – und über den Einstieg in diesen – Informieren. So schließt sich der Kreis von 2017, wo genau das die “waghalsige“ Idee von mir war…
…in der späteren Statistik zeigt sich, dass es wirklich einige an den Tagen angeklickt hatten und die Bereitgestellten Informationen genutzt haben. Das ist doch wunderbar!


Vom Besucher zum Rennpiloten

„Na… Hallo!“ – ich stutze, kann das Gesicht nicht richtig einordnen… „Hai, Hatschi, ich bin’s!“
Ja jetzt wird es klar. Hatschi ist mitwirkender Moderator im RCMP Forum und hatte mich letztes Jahr „zum Schauen“ auf dem MCL besucht.
Im Juni diesen Jahres hatte er sich einen Verbrenner Truggy geholt, war in einen Verein eingetreten und hatte bereits ein RC Rennen bestritten. Natürlich war es für Ihn eine Herausforderung auf dieser Strecke „erst einmal den Rhythmus“ zu finden. Im letzten Jahr war sein Spruch „Falki, im Innfield verlierst Du aber Zeit!“ – was ich ja heute auch noch tue -, aber nun konnte er selber erleben… was leicht als Zuschauer aussieht, ist dann doch nicht so einfach selber zu fahren.
Aber das soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein Einstieg mit halbwegs an den Anforderungen orientiertem Material im Grunde einfach ist. Ein gebrauchter Truggy, Elktronik, einen RS4 Transponder und ab geht es. Auch das es weder dem Zuschauer noch dem Fahrerlager merkbar ins Auge fällt, dass man eben „Beginner“ in der RC Rennscene“ ist. Man ist einfach dabei und es wird sich gegenseitig geholfen. Am Wochenende stellte sich dann noch heraus, dass er definitiv auf der Hinterachse zu wenig Gripp hatte und sein Lenkgestänge „zum Teil“ nicht original ist.
Ich hoffe für Hatschi, dass er auf den Geschmack gekommen ist und als weiteres Beispiel dafür dient, dass ein Einstieg und ein „mit machen“ ohne große Hürden zu schaffen ist. Das man im Fahrerlager immer mit offenen Armen aufgenommen wird und Hilfe erfährt.

Von Serpent zu Serpent Fahrer

Sehr oft habe ich nicht viele Fahrer, die ebenfalls die SRX8 von Serpent fahren. Beim MCL war noch Thomas Musi in der Klasse ORE8 unterwegs. Da wir uns ebenfalls über die internen Team Fahrer Portale kannten und er seit diesem Jahr auch Team Fahrer bei Serpent war, kamen wir ins Gespräch. Wir unterhielten uns über die unterschiedlichen Setups und unsere Versuche ein optimales Setup für den SRX8 und diese Strecke zu finden.
Getroffen und über den Weg gelaufen sind wir uns schon in 2018 und 2017 bei Rennveranstaltungen des Modellsport Vereins Münsterland.
Seine Tipps bzgl. Dämpferstellung, Differential Öle und einiger anderer Kleinigkeiten waren goldwert, denn diese machten den Buggy für mich auf der Strecke wirklich leichter fahrbar und so, dass ich mit Beschleunigung aus den Kurven herausfahren konnte.
Neben Bei stellte ich den Support für die SRX8 und konnte die Serpent SRX8 Fahrer mit Ersatzteilen versorgen. Hier auch noch einmal ein fettes „Danke“ an Jean Knüppe und Jirka Hassler von 2-Speed für die Unterstützung.

Es kommt immer etwas

…dazwischen, was man so nicht einplant. Kurz vor dem Vorlauf von Sascha, innerlich weiß ich… in 1 Minute muss ich zur Box, da dort Sascha Fiedler auf mich als Helfer wartet. Ich bin verwundert, denn er steht plötzlich neben mir. Seine Starterbox geht nicht und er bekommt sie nicht hin, da müssen wir kurz meine nehmen und mit leicht tuckerndem Motor zügigen Schrittes durch das Fahrerlager gehen. Zu unserem Glück hat er während des Vorlaufes keinen Absteller. Nach dem Vorlauf hatte Sascha dann seine Bastelstunde und – obwohl relativ schnell – von den Kyosho Fahrern „von gegenüber“ eine Ersatz Starterbox dastand, schaffte er es seine Box wieder „fit“ zu bekommen. Streng nach dem Motto „Modellbauer“ und nicht „Modellfahrer“!
Das Ergebnis der Defekte bei den Finalläufen zeigt, die Strecke – oder allgemein das Wochenende – fordert Tribut:
Jörg Liesigk – Ausfall, wegen defekter Kupplung (die 4te oder 5te)
Jürgen Bohling – Ausfall, wegen undichter / fehlender Dichtung am Vergaser
Sascha Fiedler – Ausfall, weil sich das Silikon aus der Kurbelwelle gelöst hat

Das Nitrotriebwerk

Ich sitze in der S-Bahn und bekomme über die Vereins WhatsApp Gruppe mitgeteilt, dass unser Hessencup RC Rennen ausfallen wird. Die Strecke ist zu nass und wird bis zum Wochenende nicht mehr trocken.
„OK“ denke ich mir, das ist schade, aber ich habe so nun alle Zeit der Welt, meinen neuen Nitromotor „Einlaufen“ zu lassen. Nitromotoren „Einlaufen“ lassen ist ein altbekanntes Thema und da es ein relativ teurer Motor war, hatte ich mehr als nur „Respekt“ davor.
.- Zeitspung –
Ich stehe hinter dem Haus, vor mir die Starterbox mit dem Buggy darauf. Seit Minuten versuche ich den Motor ans Laufen zu bekommen und schaffe es nicht. Er zündet einmal, spukt eine Öl Fontäne aus dem Reso aus und stirbt dann wieder. Ich überprüfe alles, komme aber nicht weiter. Nach gut 45 Minuten gebe ich mich geschlagen.

.– Zeitsprung –
Nachdem ich den Vergaser auf die aus dem Internet recherchierte Grundeinstellung zurückgeschraubt habe, springt der Motor an. Aus meiner bruchstückhaften Erfahrung mit Vergasereinstellung – sie ist eher gering – versuche ich ein fettes aber hohes Standgas zu ermöglichen und arbeite mit der HSN, Standgasschraube und LSN im stetigen Wechsel.

.– Zeitsprung –
Nach 4 Tagen und abendlicher / nächtlicher Modellbauarbeit sind reale 10, gefühlte 20zig Tanks durch den Motor gelaufen. Es muss jetzt klappen, ich habe mich da an das Video von Ty Tessmann (Siehe auch diesen Thread) vorgestellte Einlaufen gehalten, die Feineinstellung versuche ich dann auf dem MCL bei Ronny Schiffner vom MZM Shop um Support zu bekommen.

.-Zeitsprung –
Ronny hat grade keine Zeit, dann versuche ich halt auf der Starterbox selber meinen Motor etwas einzustellen. Der Motor springt an, er wird oben etwas magerer gestellt, Standgas runter, unten etwas … ähm fetter… gut. Plötzlich steht Sascha neben mir…, „Und…?“ – „Na ja, ich lasse den jetzt einen Tank einlaufen und dann…“ – „Na dann fahr halt langsam… der läuft doch gut!“
Tatsächlich lief der Motor gut und ich verabrede mit Sascha, dass ich alle 2-3 Runden reinkomme und er die Temperatur prüfen soll.

Eine kleine Tatsache vergesse ich:
Motor, Motorblöcke hatte ich ohne Schraubensicherungslack montiert, da ich ja erst Einlaufen wollte, das sollte sich dann später noch rächen. Letztendlich ist es mir aber erstmalig gelungen, den Motor eigenständig und – bis jetzt – ohne Defekte einlaufen zu lassen.

Nitromotoren “Einlaufen lassen!”…
Nitromotoren muss man vor dem ersten normalen benutzen “Einlaufen” lassen. Dabei gibt es einige Dinge zu beachten. Aus diesem Grund habe ich einmal diesen Thread verfasst:
“Erster Start eines Nitromotors / “klemmt”

Thread im RCMP Forum mit weiteren Informationen
Familie und oder Gemeinschaft

Ich gehe vom Zeitnehmer zurück zum Fahrerlager… da schweift mein Blick über das Getümmel im Fahrerlager, die Anheitztische und Schmierertische, die Strecke und den Rest der Halle. Irgendwie doch schön, ist es doch irgendwie auch ein klein wenig ein „zu Hause“ Gefühl. Wieder fighten Aron, Carsten, Philipp und Sebastian im OR8 Bereich um die Top 4 Plätze. Aber viele Gesichter kennt man einfach, weil sie immer hier hinfahren. Die Gruppe Jürgen Bohlig, Jörg Liesigk und Wolfgang Schräpler kenne ich jetzt ja seit 4 Jahren und in Teilen länger, Sascha Fiedler war dieses Jahr aus dem Hessencup mitgekommen. Aber auch einen Ralf Bauer, Marcus Krause, Isa Becker und Andreas Liebermann gehören irgendwie dazu. Es ist eine Gemeinschaft bei der sich ein echtes Familiengefühl entwickelt hat und das ist wirklich total schön.

Eigener Verlauf

Am Donnerstag fahre ich gelassen zu Hause los. Ich konnte am Donnerstagvormittag noch alle Setup Anpassungen und die nötige Wartung durchführen. Ich komme gut durch und fahre zu meinem alt bekannten Campingplatz, wo ich mein Zelt aufbaue und mich frisch mache.
Die Anreise zum Messegelände erfolgt und ich kann mir noch die letzten beiden Finalläufe und die Siegerehrung der Onroadklasse GT Verbrenner ansehen. Es entwickelt sich ein nettes Gespräch mit Uli.
Am Freitag geht es früh los und eigentlich will ich, dass Ronny Schiffner vom Modellsport Zentrum Munzig sich meine Motoreinstellung ansieht. Ronny muss aber selber auf den fahrerstand und so denke ich mir, ok, dann lasse ich Ihn eben so mal einlaufen. Spontan kommt Sascha Fiedler hinzu und aus dem „Einlaufen“ wird ein erster gefahrener Trainingslauf. Ich muss wegen eines Kupplungsdefekt früher in die Box, aber die Motoreinstellungen sind in Ordnung.
Der 2te Trainingsverlauf geht durch, Motoreinstellungen werden feinangepasst, Reifen gehen so und kein defekt.
Es folgen noch 2 weitere Trainingsläufe und über die 2 Tage verteilt auch 4 Vorläufe am Samstag. Dabei verschleiße ich 1 ½ x meine Kupplung aufgrund von Schrauberfehlern, ein teures Lehrgeld.
Dann kam auch schon der Samstag Abend, das Fahrerlager war relativ leer. Ich überprüfte das gesamte Setup und die jeweiligen Fehlerquellen am Buggy…
Sonntag… Zelt abgebaut, Duschen und zum Messegelände fahren.

Ich war im 2ten morgendlichen Lauf dran. Im Ersten Lauf sah ich bereits, wie Sascha und Jörg aufgrund der Hardware nicht bis ins Ziel kamen.

Dann ging es los… Aufwärmphase kam ich gut in den Fluss. Startaufstellung und… Start.
Gleich zu Beginn verlor ich einmal alle Plätze, da ich beim Start nicht so gut wegkam. Dann vorsichtig um den Ecktabel und zur Zielschleife. Hier waren schon einige Buggy’s die aufgrund des Startchaos auf dem Dach lagen. Ich konnte nach der 2ten Runde relativ weit vorn Platzieren, aber jetzt musste ich auch den aufkommenden Druck von den Verfolgern halten. Das ging auch 2-3 Runden… dann passierten einige Flüchtigkeitsfehler.

Dann kam der Tankstopp und alles lief wunderbar. Motor lief gut, kein „Zufetten“… fast wie im Elo Bereich, super.
Ich versuchte mich wieder auf mich zu konzentrieren, kam nur aus dem Augenwinkel mit, dass der Fahrerstand doch auch leerer wurde… vor Ende des Laufes.
Die letzten 2 Minuten brachen an und Florian Schlimm sprach und Moderierte wie ein junger Gott, ganz ohne Zuschauer. 8ter Platz hörte ich… die letzte Runde, die Zielflagge und… 7ter Platz auf der Tafel. 3 vom Aufstiegsplatz weg, 3 vom Startplatz weg.

Kein Defekt am Auto, mit laufendem Motor und Rest im Tank in die Box.
Bis zum nächsten Jahr, denke ich innerlich… da wird es dann noch besser!

Klingeln

Ich wunder mich, denn ich höre ein leichtes Klingeln. Sofort läuft es mir heiß und kalt den Rücken herunter. Habe ich beim Einlaufen einen Defekt provoziert? Mehr durch Zufall fällt Sascha auf, dass bereits eine Motorblock Schraube „ihren Urlaub“ eingereicht hatte – sie war einfach weg – und auch die Bodenschrauben für den Motorblock locker waren. Nur Knapp war ich also in diesem Lauf einem massiven Kupplungsschaden durch zu großes Ritzel Spiel bei losem Motor entgangen. Nun, er sollte dann noch Folgen, was aber eben mein Fehler war.
Ursache für das ganze war, den Motor für das Einlaufen eben nicht mit Schraubensicherungslack bei den entsprechenden Schrauben zu sichern. Somit ein versteckter Schrauberfehler aus der Situation heraus.

Physikalisch unmöglich

Kurz vor der Zeitschleife macht die Strecke eine 90 Grad Linkskurve. Vor dieser Kurve gibt es 2 kleine Hubbel. Schafft man die Kurve nicht, steht man meist mit den Vorderrädern an der Außenwand des „Kiosk“. Im Kiosk selber werkelt Isa mit Ihren Leuten und schafft es auch in diesem Jahr jedem seine Herzenzwünsche im Bereich Essen und heißer Getränke zu fahrerlagherüblichen Preisen zu ermöglichen.
Schafft es ein Buggy, den Sprung in der Kurve so weit zu verlängern, knallt er „in der Regel“ gegen die Wand. In diesem Jahr hat ein ORE8 Buggy das geschafft, was Planer, MCL Team und im Grunde alle beteiligten für unmöglich gehalten haben. Er schaffte den Sprung vom kleinen Doppelsprung bis über die Wand und in den Kiosk.
Zum Glück von allen Beteiligten landete er dort auf einem Tisch und in einem Heißkocher – der diese Begegnung der dritten Art nicht überstanden hat -, und nicht auf einem der fleißigen Helfer. So wird man wohl in 2020 ein Netz über das Kiosk spannen müssen, unfassbar.

Ich liebe Sie

…die Autobahnen. So hatte ich 2018 und 2017 doch relatives Glück. Es traf mich wie es mich treffen musste, denn die Rückreise dauerte leider nicht die geplanten und errechneten 4 Stunden und 40 Minuten. Aufgrund das 2 zu passierende Autobahnkreuze nur Baustellen waren, hatte ich insgesamt ca. 1 ¾ Stunden Stauverzögerung. Meine Ankunft war somit nicht um 22 Uhr, sondern erst zur Datumsgrenze und einige Minuten danach. Aber, der Sinn und Zweck des MCL ist auch, das Hobby in die Gesellschaft zu tragen, dafür kann man schon einmal Opfer bringen.

Messecup Leipzig Orga-Team

Es sind nicht weniger als 4 Vereine, die nötig sind eine solche Veranstaltung sauber und ohne erkennbaren Streit über die Bühne zu bringen. Ich möchte ehrlicherweise gar nicht wissen, wie oft stundenlang diskutiert und gefachsimpelt wird oder auch hier und dort einmal gestritten wird. Ich glaube das bleibt auch in einem solchen Orga-Team nicht aus, aber dass einzigartige bzw. professionelle an diesem Orga-Team ist dass man es als Fahrer und somit auch als Zuschauer nicht mitbekommt. Man fühlt sich wohl, es werden einem die Wünsche von den von den Lippen abgelesen und es bleiben keine Punkte unangefasst bzw. offen. Hier der Link zu der Vereinsauflistung Link

Wir sagen es doch zu selten…

„Danke!“
Hier möchte ich mich bedanken, denn es sind hier sicherlich sehr viele Helfer hinter den Kulissen nötig ohne dies eine solche Veranstaltung nicht geben würde.
Zeitnehmer, Rennleiter und Parc fermé Beauftragter sind hier nur die sichtbare Speerspitze. Auf- und Abbau, Abstimmung mit der Messeleitung, Abstimmung und Betreuung der Fahrer, Organisation des eigentlichen Cup’s und Abstimmung mit dem DMC sind nur einige der Aufgabe, die diese Menschen ehrenamtlich, freiwillig und unbezahlt leisten. Für das Hobby, für die Zuschauer und natürlich für die teilnehmenden Fahrer.
Wir alle – die teilnehmenden Fahrer – sollten das nicht als „Selbstverständlichkeit“ sehen, wir müssen es wertschätzen durch unsere fieberhafte und euphorische Teilnahme und das „in die Welt“ tragen.
Ein Dank geht auch an die Messebetreiber, denn mit gestiegenen Brandschutzbestimmungen und der Besonderheit Verbrennungsantrieb in einer Halle zu betreiben, sind im Hintergrund einige organisatorische und klärende Gespräche von Nöten gewesen. Vielen Dank an die Organisatoren und Betreiber der Modell-Hobby-Spiele Messe Leipzig und den Betreibern der „Messe Leipzig“.
Abschließen das Dank an alle Fahrer die aus allen Orten Deutschlands zu diesem einzigartigen Rennevent anreisen. Die sich von Autobahn Kilometern und guten Wetter nicht abschrecken lassen und auch dieses Event zu einer einzigartigen Begebenheit machen.

Fazit

In diesem Jahr zeigte sich der MCL von seiner sehr starken Seite. Leider war das Leistungsfeld wirklich dicht, denn ob man am Anfang oder am Ende der Tabelle stand entschieden letztlich 2 ½ Runden. Das Bedeutete aber auch, das es wirklich wenige neue MCL Starter gab, was grundsätzlich zu bedauern ist.
In den Finalen gab es wirklich einige Kopf an Kopf Rennen die wirklich über Runden gingen und ab und an auch lediglich durch einen technischen defekt entschieden wurden oder eben durch einen genialen Tankstopp.
In diesem Jahr war es – aufgrund der herbstlichen Witterung außerhalb der Halle – auch extrem kühl, dass hatte auch die Ausdauer der Zuschauer etwas „beansprucht“.
Aus unserer Tischgruppe hatte ich aufgrund des Durchhaltevermögens dann noch das beste Ergebnis, der Aufstieg war fast zum greifen nah, aber wieder einige Schritte hin zum guten Setup und ich bin – sehr schnell – in meinen Konzentrationstunnel gekommen.

Lohnt sich das?

4 ½ Stunden Anreise, Nächtigen im Wohnwagen, Hotelzimmer oder so wie ich auf dem Camping Platz, Vorbereitung des RC Racers auf die Strecke, Nachbereiten, Defekte und dann nicht einmal das Treppchen, ja lohnt sich das denn?
Diese Frage darf man kritisch stellen und ich für meinen Teil kann diese zufrieden beantworten:
Ja!
Der Messecup Leipzig ist das einzige in Deutschland stattfindende Rennen mit Verbrenner Modellen aus dem Offroad Bereich – und in diesem Jahr auch Onroad Bereich – im Maßstab 1:8 auf einer großen Hobby & Spiele Messe.
Es ist das Jahres Event das unser Hobby, diese Faszination für den RC Rennsport einem größeren Publikum bereitstellt und es ist letztendlich auch der Ort, wo Messebesucher jeden Fahrer Fragen stellen „könnten“. Mehr müsste man nicht schreiben denn das ist bereits ein gehaltvoller Sinn und eine Zweckmäßigkeit die es so oft nicht gibt.

Ergebnisse

Offroad

Juniorfinale
Platz 1 — Ilias Reise – Agama
Platz 2 — Stev Krause – Kyosho
Platz 3 — Leon Zöhrer

ORE8
Platz 1 — Carsten Keller – Mugen
Platz 2 — Philipp Lütgert – Kysoho
Platz 3 — Maik Radsch – HB

ORT
Platz 1 — Sophie Müller – Sworkz
Platz 2 — Stev Krause – Kyosho
Platz 3 — Sascha Nelson

OR8
Platz 1 — Carsten Keller – Mugen
Platz 2 — Aaron Rönick – Mugen
Platz 3 — Philipp Lütgert – Kyosho

Onroad (Glattbahner)

GTS:
Platz 1 — Uli Westenfelder – Serpent
Platz 2 — Antonio Bauer – HB
Platz 3 — Stefan Augustin – Mugen

GT-3
Platz 1 — Torsten Bräuer – Serpent
Platz 2 — Thomas Felke – Serpent
Platz 3 — Tino Kilian – Serpent

Nitro
Platz 1 — Tobias Schwarze – Serpent
Platz 2 — Antonio Bauer – HB
Platz 3 — Uli Westenfelder – Serpent

Truck
Platz 1 — Uli Westenfelder – Serpent
Platz 2 — Stefan Augustin – Sworkz
Platz 3 — Robert Komfort – Serpent

Links

Messecup Leipzig Homepage
Messecup Leipzig Facebook Gruppe

Mika News Rennbericht

Weitere Facebook Links:
Rennbericht Thomas Musi
Rennbericht Leon Zöhler
Rennbericht Aaron Rönick
Rennbericht Markus Reise
Rennbericht Andreas Peukert
Rennbericht Just RC
Rennbericht Philipp Lutgert
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Zwischenstandbericht Carsten Keller „Spielzeugautorennfahrer“
Rennbericht Carsten Keller „Spielzeugautorennfahrer“

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Facebook Fotoalbum MikaNews 2

YouTube Playlist „MCL“ 2017 – “Beside the Race”

Weitere Blogeinträge zum MCL:
Teilnahme MCL 2018
Teilnahme MCL 2017

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