Racing beim Big Hamburg e.V.

Let’s race again …
… better late, than never…

Vorgeschichte

Ich setzte mich beim MCL 2018 zu Thorsten von Hacht, und wir reden über den RC Sport, Wettkämpfe, Markentreue, ja und unseren Heimatverein. Im Laufe des Gesprächs sprechen wir auch über den Ausbau des BIG Hamburgs e.V. und die Mühe und Umfang den diese Arbeiten mit sich brachten. Ich bestätige Thorsten von Hacht, dass ich von der Strecke begeistert bin, es bedauerte das ich dort noch nicht fahren konnte, da sie doch etwas weiter weg ist. Dann wird sein Gesicht etwas dunkler und er sagt mir: „Du wenn du da noch mal fahren willst, dann solltest du das schnell machen, unser Pachtvertrag läuft wider Erwarten aus!“ Ich bin schockiert und unser Gespräch dreht sich in den nächsten fünf Minuten um genau dieses Thema, ich nehme mir aber vor in diesem Jahr dann noch einmal nach Hamburg zu fahren und dort mit meinem RC Kram auf zu schlagen um die Strecke einmal Fahren und auch erleben zu dürfen.

DM WarmUp 2019 BIG Hamburg e.V.

Geht der Motor?

Ich reise mit meinem Auto zu meinem Kumpel nach Lübeck. Natürlich habe ich noch einen anderen Termin und deswegen ist es die Nacht von Donnerstag auf Freitag, nach einem kurzen Frühstück geht es weiter nach Boltenhagen. In Boltenhagen mache ich nichts mit RC, ich habe dort einen anderen wichtigen Termin den ich mit meinem Kumpel wahrnehmen muss. Auf dem Rückweg von Boltenhagen nach Lübeck gestehe ich meinem Kumpel dass ich den RC-Motor noch testen muss, da beim letzten Rennen der RC-Motor nicht durchlief. Nach kurzer Diskussion gebe ich meinem Kumpel zu verstehen, dass die Straße direkt an der Neubausiedlung nicht der geeignete Ort ist und wir fahren auf den Ikea-Parkplatz. Nach schnell geübten Handgriffen ist das kleine RC Ungetüm getankt der Motor heult auf und ich lasse ihn langsam heiß werden, um dann den auffallenden Motor über den Parkplatz hin und her und her und hin zu fahren. Mein Kumpel schnappt sich schnell Gehörschutz den er im Auto dabei hat, weil ihm der kreischende Motor zu laut ist. So verstreichen die Minuten mein Ziel ist es den Motor auf zu heizen. Jetzt muss es gehen, denn wenn es jetzt nicht geht kann ich morgen nur mit meinem schwächeren Ersatzmotor antreten. Nach 9 Minuten 30 ist der Tank leer und ich habe den Motor wirklich gequält. Auf und Ab, Vollgas, Abbremsung und wieder Auf und Ab. Mein Kumpel ist total verwundert denn auf einmal steigert sich meine Laune bis ins Unermessliche, denn ich weiß, dass Rennen morgen kann mit meinem Motor stattfinden. Wir fahren zu seiner Wohnung und er versteht es immer noch nicht, warum sich meine Laune um das 200 fache verbessert hat.

Ich Filme nur…

Nach einiger Zeit und etwas später als ich kommt Thorsten an. Ich hatte ihn natürlich unter einem Pavillon erwartet und schon in seinem RC Gefährt Schrauben, aber er gesteht mir, dass er an diesem Wochenende gar nicht fahren will. Ich bin überrascht und dann erklärt er mir, dass er lieber filmen will und er an diesem Wochenende nur das macht. Scherzhaft sage ich „Bist du jetzt zur Konkurrenz von mir?“ Wir lachen und unterhalten uns über sein Filmprojekt, und wie wir beide versuchen den RC Sport weiter in der Gesellschaft nach vorne zu bringen. Letztendlich ist es ein faszinierendes Ergebnis was er fabriziert und was bereits online ist, währenddessen meine Aufnahmen für #besidetherace noch friedlich auf meiner Festplatte schlummern. Thorstens YouTube Film zum WarmUp in Hamburg ist unten zu sehen… Top Arbeit und ein weiterer Schritt, den RC Rennsport „bekannter“ zu machen.

Dirk Horn abgefangen

Ich hatte Dirk Horn in meiner Funktionalität als DMC Aktiver in der Sportkreis Gruppe Mitte angeschrieben. Natürlich wollte ich nicht über Jugendarbeit in der Sportkreis Gruppe Mitte mit ihm sprechen, sondern ich wollte den neu gewählten DMC Präsidenten für „Beside The Race“ interviewen. Das überrascht Dirk Horn etwas und so war es natürlich erstmal eine leicht frostige Stimmung zwischen uns, doch während des Interviews merkte er, dass ich nicht vor hatte, weder den DMC noch ihn in die Pfanne zu hauen. Es ergab sich ein sehr nettes Gespräch bzw. Interview das ebenfalls auf meiner Festplatte schlummert und auf die Veröffentlichung wartet. Hier aber noch einmal in diesem Rennbericht ein direktes Dankeschön Dirk Korn und seine Bereitwilligkeit, trotz falscher Ankündigung ein Interview vor der Kamera zu geben.

Hanse Jungs

Als ich auf den Vorplatz der RC Strecke Rolle sehe ich, dass das Fahrerlager gar nicht gefüllt ist. In der Erwartung, dass das WarmUp genauso besucht wird wie das in Ober-Mörlen, fahre ich mit dem Wagen direkt auf den Platz für das Fahrerlager. Meine Gedanken sind dabei mein Material nicht zu weit zu tragen, aber ich werde in einem tiefen Hamburger Slang abgefangen und mir wird doch sehr deutlich zu verstehen gegeben, dass das Fahrerlager nur betreten werden darf, aber nicht befahren. Später bei meiner Frage ob ich das Plakat für #besidetherace aufhängen darf, schlägt mir erneut der trockene Humor der Hamburger Jungs entgegen. Ich kenne das ja schon da ich aus anderen Vereinstätigkeiten schon des Öfteren im Norden war und auch schon den ein oder anderen Hamburger meinen Freund nennen dürfte. Die Hamburger haben hier ein ganz eigenes Flair und man merkt es liegt auch etwas in der Luft. Die Nacht über hat es sehr stark geregnet und auch das lag den Jungs mit der 100% Lehmstrecke noch in den Knochen.

“The Movie”

Kilic überholt Kilic

Rennleiter, es sind zwei Stück und wechseln immer einmal durch. Und bei einem Vorlauf treten Kilic gegen Kilic an und die Rennleitung macht sich mit ihrem hamburgischen trockenen Humor einen Spaß daraus mit dieser Namensdopplung auf dem Platz 1 und 2 das Rennen zu kommentieren.
Beide Kilic Brüder unterstützen dieses noch indem Sie das gesamte Rennen einen harten Kopf an Kopf Fight liefern, wo fast alle halben Runden die Führung wechselt. Am Ende des Rennens ist es ein Fest definierter Running-Gag „Kilic überholt Kilic“.

Eigener Verlauf

Nachdem ich am Abend vorher in das Reich der Glückseeligen überführt worden bin, richte ich mich mit meinem Pavillon ein. Anke Müller und einige andere Hessen Cup Fahrer treffen ein und hatten zum Teil bereits Ihr Pavillon aufgebaut. Kurze Sichtung der Strecke und überprüfen des Lehms, ok… den ersten Lauf lassen wir ausfallen.
Im zweiten Lauf hatte ich mit einer falschen Landung im 3ten Sprunghinderniß die Gewichtsverteilung des Buggys versaut und die Federung vorn „außer Kraft“ gesetzt. Es folgte ein ausgiebiger technischer Dienst mit ausführlicher Reinigung.
Ich schaffe es zum nächsten Trainingslauf fertig zu werden, nach dem Lauf geht mir auf dem Reinigungstisch wo die Pressluftschläuche sind mein Kupplungslager ins technische Nirvana über. OK, wieder technischer Dienst.
Bei den Reifen probiere ich alles so durch was ich habe… am Ende des Samstages wird es schwer… die Ideallinie lässt sich gut fahren, meine Probleme mit den Sprüngen habe ich nur teilweise in den griff bekommen aber… wer in den Staub neben der Ideallinie kommt, fährst wieder wie auf Eis…
Mit meinem Grundsetup der Serpent Cobra SRX8 komme ich gut zurecht, ich muss es nicht mehr anpassen.
Ich merke das mein Tank etwas „undicht“ zu sein scheint, akzeptiere das Problem.
In den Finalläufen gibt es noch ein Problem. Mit meiner Boxencrew lösen wir es, das Standgas etwas höher gut ist’s. Im zweiten Finallauf kann ich gut durchfahren und habe langsam die Sprünge unter Kontrolle.
Alles in allem ein gutes Rennen und wieder einmal viel gesehen und erlebt.

Matschepampe

Ich hatte es ja nur am Rande gehört im Halbschlaf, aber in Lübeck hat es natürlich genauso viel geregnet wie in Hamburg. Als ich ankam war es eigentlich wieder trocken denn der Schotterplatz und das Fahrerlager hatten die Nässe bereits vertilgt. Nicht so vertragen hat es die Lehm Strecke, denn diese war weicher als Knetgummi Masse und wenn man mit dem Fuß auf die Strecke trat, sank man einige Millimeter ein. So wurde natürlich gleich der Start des Rennens um eine halbe Stunde nach hinten korrigiert, aber ob das ausreicht?

Ich schaue mir die Strecke von meinem ersten Lauf an und entschließe mich, den ersten Lauf ausfallen zu lassen. Das ist auch relativ einfach begründet, für mich geht es hier um nichts. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich an der DM teilnehme ist sehr gering und ich hatte es auch nicht eingeplant und ich wollte lediglich die Strecke fahren, mehr nicht. Den zweiten Lauf nahm ich mir vor zu fahren und begebe mich zum Fahrerstand. Ich fahre, fahre die ersten Hügel an, den ersten Sprung, mein Buggy landet etwas unsanft mit dem Bumper auf dem nächsten Sprung und der Bumper vorne am Buggy der sonst schwarz ist färbt sich nun braun und auch das Gewicht in der Front hat doch irgendwie zugenommen. 6 Minuten später als ich in die Box kommen sehe ich von oben, was aus meinem sauberen Buggy geworden ist. Im Frontbereich hatte sie ein richtiger Klumpen Lehm gebildet es war Nichts mehr zu erkennen von Dämpfern und von Dämpferhalterung gar nichts mehr, es war alles ein großer Lehmklumpen. Im Laufe des Tages wird sich aber dieser Lehm wie sich dann herausstellt noch zu Beton und an den Seiten zu rutschigem Staub verändern. Trifft man also nicht die Ideallinie fährt man quasi auch Wüstensand ähnlichem Lehm Staub und jeder Reifen egal welches Profil gräbt sich hier mit Genuss in die Tiefe und man verliert jegliche Agilität des Buggys. In den letzten Minuten auf der Strecke vor den eigentlichen Finalläufe komme ich aber mit der Ideallinie ganz gut zurecht, das liegt zum Teil auch daran, dass die Jungs selbstaufopfernd am Sonntagmorgen die gesamte Strecke gewalzt haben. So ist aus dem matschigen Lehm ein Beton harte Strecke geworden.

Stefan Schluppeck

Stefan Schluppeck hatte ich mit seinem Rennberichten in Facebook und seinen Berichten auf seiner Homepage verfolgt. Ich wusste, dass er in norddeutschen Cup fährt und hatte mir erhofft ihn auch bei diesem Rennen zu sehen. Er hatte sich auch einmal die Mühe gemacht und die Starter auf Altersgruppe und auf den Unterschied zwischen Hobby Startern und Expert Startern über mehrere Jahre auszuwerten. Alles war natürlich bei ihm auf seiner Homepage und Rennberichten unter dem Motto „wie man diesen Sport weiter unterstützen kann“. Natürlich ist es immer etwas schwierig anhand von einem Facebook Profil oder Facebook Bildern jemanden dann in freier Wildbahn wiederzuerkennen. Nach einiger Zeit habe ich ihnen identifiziert ich stelle mich kurz vor und wir unterhalten uns. Natürlich hätte ich mich viel mehr mit ihm unterhalten aber leider war dann auch schon wieder mein Lauf dran. Aber auch hier ein dickes Danke schön an Stefan und die nette Unterhaltung, und die Androhung, dass wir das beim nächsten Übereintreffen auf einem überregionalen Rennen einmal wiederholen und vertiefen müssen. Natürlich beneide ich Ihn für seine Campingdusche, aber das nur am Rande.

Chapeau

Was für eine Strecke, was für eine Technik, was für eine Vielfalt an Möglichkeiten. Die Strecke hat es wirklich in sich obwohl sie auf den Fotos sehr leicht aussieht und in den Videos die ich fieberhaft damals zu DM in mich aufgesogen hatte, war nicht annähernd zu erahnen, dass sie so technisch schwierig zu fahren ist. Das ist auch verrückt, sie ist nicht schwer weil man kann sie langsam ganz leicht fahren, aber wenn man schnell fahren will dann muss man jeden Sprung richtig nehmen und die Toleranz wie sich ein Sprung auf dieser Strecke richtig nehmen lässt ist sehr gering. Einige Sprünge muss man mit Vollgas fahren dann aber doch direkt Abbremsen, wieder andere Sprünge verlangen, dass man nur mit Teil Gas den Sprung nimmt. Das haben die Hamburger Jungs schon gut hinbekommen eine Lehmstrecke die allein durch ihre Sprünge die Spreu vom Weizen trennt. Chapeau an die Hansejungs.

Dixieland

Meistens gibt es immer sehr unterschiedliche Toilettenanlagen auf Vereinsgelände. Manche haben das Glück an realen Sportstätten ihre Strecke aufgebaut zu haben und nutzen dort die fest installierten und aus Keramik bestehenden Toiletten. Wieder andere haben Bauwagen zu Toiletten umfunktioniert und die meisten Toiletten an den Strecken sind kurzzeitig für die Rennen angemietete Dixies. Man muss aber erwähnen, dass hier in Hamburg ganz andere Maßstäbe sind und auch bei der ersten Fahrerbesprechung wird sehr deutlich gesagt, dass man freies Urinieren hier nicht möchte. Bei genauerer Betrachtung ist es auch gar nicht nötig, denn es gibt wirklich viele Dixies, also wirklich. Ich habe sie nicht gezählt, aber es war wirklich so dass man von dem Punkt von dem man sich die Frage bzgl. eines Toilettengangs stellte, meistens in wenigen Schritten zu einem Dixi gehen. Auch gab es eine so hohe Anzahl an Dixies, dass man als jemand der diese Strecke nicht kennt doch beeindruckt war. ich möchte diesen Absatz nicht ironisch verstanden haben, denn an dieser Anzahl an Dixies können sich sicherlich einige Vereine ein positives Beispiel nehmen.

Chapeau an die „Expert Jungs“

Es ist schon faszinierend, rein zufällig hatte sich Carsten Keller und Aaron Münster und noch jemand dessen Name ich jetzt gar nicht mehr identifizieren kann neben meinem Pavillon gesetzt. Natürlich schaut man immer mit einem Auge auch, was machen denn die Experten die um die besten acht Plätze auf der DM fahren mit ihrem Buggys. Bei diesen tausend Handgriffen Extravorbereitung habe ich schon Respekt bekommen. Ich glaube an dem Wochenende hat jeder der Jungs sein Buggy einmal komplett neu, gemessen an der Schrauberarbeit die jeder an seinem Buggy geleistet hat, aufgebaut. Da wird das Setup hoch und runter verändert der Reifen wieder verändert neue Reifen geklebt Einlagen ausgetauscht wieder am Setup abgeändert und so weiter und so weiter und so weiter. Ja selbst als alle anderen schon am Grillen und am Feiern waren, laute Musik gehört haben und in der sommerlichen Hitze sich das Bier oder Radler gegönnt haben, schraubten die drei immer noch unter ihrem Pavillon. Das ist dann auch der Grund, warum solche RC Rennfahrer vorne unter den Top 20 fahren, irgendwoher muss es ja herkommen. Und mit diesem Eindrücken und erlebten möchte ich dieser Leistung meinen tief empfundenen Respekt zollen.

Teamfahrer und so

In abendlicher Runde sitzen wir zusammen, und einige Personen die im DMC aktiv sind oder auch so im Big Hamburg e.V. aktiv sind sprechen wir über dies und das. Wir kommen auf das Thema Teamfahrer zu sprechen, welche aufgaben man Team fahren zugestehen sollte, was Teamfahrer eigentlich in der Gemeinschaft der RC Rennfahrer tun und ob wirklich alle Teamfahrer dementsprechend den Erwartungen nachkommen, welche Firma überhaupt noch Teamfahrer beschäftigt und was ist überhaupt ein „Teamfahrer“. Es würde sicherlich den Rahmen dieses Rennbericht sprengen aber es war eine sehr interessante Unterhaltung über das Thema „Teamfahrer“ im Allgemeinen.

Respekt Herr Aaron Münster

Wie oben schon beschrieben habe ich großen Respekt vor den Fahrern die unter den Top 10 auf der DM fahren werden und ihre Mühe bei dem WarmUp das Setup in ihren Buggy richtig zu treffen. Aaron Münster hatte leider in seinem Finallauf nicht so viel Glück, dass erfuhr ich erst später. Irgendwann, nachdem ich anderen Fahren noch geholfen hatte und ab und zu mit der GoPro verschiedenen Bereiche der Strecke und der Fahrer aufgenommen hatte für #Besidetherace, habe ich den Vater von Aron Münster unter seinem Pavillon angetroffen. Er zeigte mir, dass sich der Stecker von der Fernbedienung von Aaron während der Sprünge gelöst hatte und Aaron deswegen nach der siebten Runde ausgefallen war. Kurze Zeit später sah ich, wie Aaron für Carsten Keller den Helfern der Box machte. Und das zeigt wieder die Professionalität und den Zusammenhalt bei den RC Rennfahrern. Ich meine, machen wir uns nichts vor, Aaron Münster hatte das ganze Wochenende geschraubt um im Finallauf mit seinem sehr gut abgestimmten Buggy einen guten Platz zu erfahren, muss dann wegen einem kleinen Material Patzer nach 7 Minuten und ohne wirkliche Ergebnisse erfahren zu haben aufhören, steht dann aber kurze Zeit später voll motiviert für Carsten Keller in der Box. Also wenn es in einem anderen Sport mehr Aufopferungsbereitschaft gibt, dann möchte ich diesen bitte gezeigt bekommen.

Ein Verein in Trauer

Man merkt er natürlich eine drückende Stimmung, denn jedem in dem Verein ist klar, dass am 31 August 2019 dieser Verein diese Strecke verlieren wird. Den Verein BIG Hamburg trifft das nicht zum ersten Mal, sondern laut meinen Informationen ist es bereits die zweite Strecke die verloren geht. Das ist besonders bedauerlich da man in dem Verein gehofft hatte, dass die Strecke so wie sie jetzt besteht längeren Bestand hätte und man sehr viel Arbeit und sehr viel Mühe und Herzblut hier investiert hatte. Trotz dieser wirklich empfunden Trauer jedes Mitglieds, war es ein angenehmes Wochenende und im Verein Tat alles Mögliche dazu, es den Fahrern an nichts fehlen zu lassen. Schade, dass in Deutschland solche Strecken einfach aufgegeben werden müssen, da sich die Rahmenbedingung ungeplant verändern und viel Herzblut und Mühe vergebens waren.

Ich wünsche den Jungs und Mädels vom BIG Hamburg e.V., dass Ihr nicht lange „heimatlos“ sein werdet.

Herzlichen Dank

Wir als Fahrer freuen uns über eine vorbildliche Strecke und einen top vorbereiteten Platz. Wir betrachten es als selbstverständlich, wenn der Servicebereich uns mit einem Lächeln begrüßt und wir nehmen es als selbstverständlich hin, wenn man an Listen und Bildschirmen den Verlauf des Rennens nachvollziehen können.
Die Organisation, die regelmäßigen Durchsagen der Zeitnehmer, die Zeitnahme, Bekanntgabe der Finallaufergebnisse, die Pressluft, die Ansage der Rennleitung, den allgemeinen Service des Versorgungsbereiches und den gesamten Rahmen um eine solche Veranstaltung halten wir für selbstverständlich. Ob’s die Currywurst, die Fritten oder der Kuchen mit Sahne ist.
Dafür und für die 1A organisierte Rennveranstaltung zahlen wir den Rennbeitrag… Man sollte meinen damit sei der Danksagung genüge getan, oder?
Man möge mir verzeihen, dass ich hier anderer Meinung bin. Wenn an einem solchen WoE ein Wohlfühlgefühl entsteht, dann weil es viele, viele Helfer hinter der Oberfläche gibt.
Von mir gibt es ein klares „Danke“ an die Helfer, Teilnehmer und Menschen die etwas zur Umsetzung beigetragen haben…

Der Verein

Der BIG Hamburg e.V. hat wieder einen anderen Charakter als die zuvor von mir erlebten Vereine. Auch hier haben wir wieder ausschließlich die Offroad Strecke und auch wieder eine etwas anderes Vereinsleben. Es gibt passive und aktive Mitglieder aber allgemein doch ein gutes Gruppengefühl. Natürlich sucht der Verpflegungsbereich „BigFood“ mit Verpflegungszelt und gesamte Platz der Anlage seines gleichen.
Kompressor, Akku Ladestation und alles im allem kann man sich bestimmt auch bei den Gastfahrertagen des Vereins wohl fühlen. Leider sind es nur noch wenige Wochen bis zur DM in Hamburg und danach zum Abbau der Strecke. Hier noch ein Link zur DM, Zuschauer sind herzlich willkommen! (Link)

Links

Hier noch einmal die Homepage des Vereins:
https://www.bighamburg.de/
https://www.facebook.com/BIG.Hamburg/

Regionale Rennserie OR8 / ORE8, der Schleswig-Holstein-Cup:
https://www.sh-cup.info/

Weitere Links zum Event:
Mika News Link
LiveRC Link (Ergebnisse)

Weitere Facebook Links der verschiedenen Fahrer:
Anke Müller http://bit.ly/2Yo5FXL
Karsten Michael http://bit.ly/2YDK50R
Christopher Toni Beer http://bit.ly/33fmq64
Marcel Krüger http://bit.ly/2KtiJBg
Andreas Peukert http://bit.ly/2T7dgnw
Detlef Henning http://bit.ly/33glNJQ
Abdullah Kilic http://bit.ly/2M2q1iQ
Aaron Rönick http://bit.ly/2GLyIcS
Ralf Bauer http://bit.ly/2OE8YFK
Aaron Münster http://bit.ly/2OCvS0f

Ergebnis

OR8
1. Burak Kilic – Agama
2. Marcel Krüger – Kyosho
3. Berkan Kilic – Agama

ORE8
1. Burak Kilic
2. Illias Reise
3. Tom Sommer

Interesse

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