Sunny Day and Race again

😀 ☀ 👍
Dritter – & letzter – Lauf “Tripel Days Rennen” AMC Langenfeld e.V.!

Lachen und Fahren, das kann ich nicht

Kai Killmann und Heiko Binsfeld stehen beim Training zu den nĂ€chtlichen Zeiten neben mir. Ich versuche meinen Tunnelblick auf zu bauen, höre aber doch GesprĂ€chsfetzen mit. Kai hatte Heiko wohl einige Setup Tipps gegeben und beide unterhielten sich nun ĂŒber die positiven Effekte die diese Setup Anpassungen mit sich brachten. Kai schlendert Richtung Fahrerlager und es wird etwas ruhiger, da dreht sich Heiko zu mir


„So ist das, wir fahren zwar in der Klasse als Konkurrenten, aber Kai hat mir grade super geholfen! Das ist was RC Sport ausmacht, das sollte man mal verbreiten!“
Ich muss lachen, Heiko kennt doch „Beside the Race“ und das genau das kommuniziert werden soll, oder?
Ich lache und verpasse einen Bremspunkt, schaffe es aber noch vor der Bande den Buggy abzufangen
 Auf einer Rennstrecke parken ist auch nicht gesund, also fahre ich auf einige Curbs und bleibe stehen

„Heiko, Du kennst doch „Beside the Race“, Du weißt doch das ich das bewerbe
!“
„Ja, ich weiß, Ich wollte es ja nur noch mal unterstreichen
!“ Wir grinsen uns beide an, ich atme durch und fahre weiter


Achtung Videoaufnahmen
Stream des Rennens Samstag 30.03.2019
Stream des Rennens Sonntag 31.03.2019 Teil 1

Ein gelbes Schild prangt an der EingangstĂŒr. „Achtung Videoaufnahmen“ stehen darauf. OK, waren in dem SchulgebĂ€ude Überwachungs-Kameras haben wir einen Sicherheitsexperten
 oder was war los!?
In der Fahrer Besprechung wird erklĂ€rt, dass es bei diesem Lauf der Triple Day Rennserie einen Live Stream auf YouTube geben wird. Eine wirklich coole Idee und sicherlich auch eine gute Werbung. Leider können das nicht alle RCD vereine leisten, denn oft liegen Outdoor Strecken so weit „abgelegen“, dass es keine wirkliche Internet- bzw. Telefonleitungen zu den Strecken gibt.
Wieder andere Vereine haben einfach auch nicht das Personal, dass mal eben so einen Live Stream einrichten kann und betreiben kann, auch wenn sie es sich sehnlichst wĂŒnschen.
Ein cooler Effekt ist’s auf jeden Fall.

Stream des Rennens Sonntag 31.03.2019 Teil 2
Wem ist der Tisch

Auf solchen wiederkehrenden Rennveranstaltungen ist es immer angenehm, wenn man ungefĂ€hr im gleichen Bereich seinen Schrauber Platz aufbaut. Das ist ja bei jedem Renn Event so. Frank hatte uns bereits frĂŒh mitgeteilt, dass er am Samstag erst spĂ€ter zu uns stoßen wĂŒrde und Marcus und ich wĂŒrden wohl frĂŒher da sei. Wir sollten Ihm einen Platz „freihalten“. Das macht man so, man hĂ€lt sich gegenseitig einen Platz im Fahrerlager frei.
Als ich ankomme gehe ich zielstrebig an unseren Platz, Da steht mittig ein Tisch, sonst ist alles frei.
Mmmmhhh, da steht ein Tisch ohne Person, wer wird das wohl sein. Ich versuche Frank und Marcus ĂŒber alle mir möglichen Wege zu erreichen
 Marcus meldet sich. 30 min spĂ€ter stehen wir beide da und grĂŒbeln
 wem ist dieser Tisch. Frank erreichen wir nicht.
Ich reserviere mit meinem Zeug einen weiteren Platz und Marcus und ich entschließen, uns nun einfach an den alt bekannten Platz auf zu bauen. Egal ob der freie Tisch nun von Frank ist oder nicht.
Einige Stunden spĂ€ter kommt Frank dazu, „Ja wer sollte denn sonst hier seinen Tisch aufbauen!?!“ stellt er ĂŒberzeugt fest und kann unsere empfundenen Zweifel gar nicht richtig nachvollziehen.
Nun, so hatten wir auch am dritten Lauf unsere kleine Serpent Fahrer Ecke und konnten und gegenseitig bei technischen Kniffen gut unterstĂŒtzen.

Unfall wie im Motorsport

Ich ziehe aus der Kurve und gebe Vollgas und hörbar heult der Motor auf. Man sieht wie durch die KraftĂŒbertragung der Buggy vorn leicht anhebt und die Reifen die Kraft auf den Teppich ĂŒbertragen
 Am Ende der Graden kommt eine langgezogene Linkskurve. Ich lenke frĂŒh ein um mich vom rechten Rand der Strecke auf den Scheitelpunkt der Kurve zu kommen. Dann sehe ich es und es ist wie in Zeitlupe
 mein Buggy kommt mit dem Linken Vorderreifen und dem Bumper auf einen Curb und wird von diesem hoch gewuchtet. Nicht viel aber mein Lenkeinschlag bleibt ohne Wirkung. Leicht SchrĂ€g und mit einem deutlich zu hörendem Krach schlĂ€gt der Buggy in die Holzbande ein. Als der Helfer den Buggy anhebt, schaut er zu Fahrerstand und schĂŒttelt den Kopf. Man kann sehen, wie das rechte Rad untypisch, man könnte sagen abnormal absteht. Querlenker gebrochen, beim ersten gezeiteten Training, das fĂ€ngt gut an.

Im dritten Anlauf mit Übernachtung

Nachdem ich nun der dritte Lauf in dem SchulgebĂ€ude stattfand und ich verstanden hatte das die Bewegungsmelder keine Alarmanlage, sondern lediglich das Licht schalten, war mein Entschluss zum Übernachten klar gefasst. Es ist zum einen das Wegfallen einer An- und Abreise und die damit verbundenen Reisekosten, aber es ist eben auch nett, bis spĂ€t in die Nacht zu Trainieren und dann noch mit anderen Modellbauern ĂŒber Gott, die Welt und das RC Hobby zu sprechen.

Der teure Blitz (Verpolt)

Man hatte mich ĂŒberdeutlich gewarnt, beim Anschließen des Akkus solle ich immer „aufmerksam“ sein, aus dem Grund hatte ich auch farbliche Kabel und die Kontaktbuchse im Akku farblich gekennzeichnet. Kai Killman, Michael Zschiedrich und auch Sebastian Fenske hatten mich deutlich gewarnt, wenn man falsch den Akku anschließt, ist der Regler tot. Also konzentrierte ich mich dabei immer

Ich hatte mir angewöhnt, meinen Regler mit dem Imbus Schraubendreher an und aus zu schalten, das war bequem und ging im Grunde recht gut. Leider hatte ich nicht beachtet, dass die Buchse fĂŒr das Programmierungskabel direkt neben dem An-/Aus Schalter war und die ersten beiden Adern die da als kleiner Pin hervorstanden Plus und Minus waren.
Ihr könnt es sicherlich erahnen
 der Regler war an und ich hatte mit dem Metallschraubendreher eine Millisekunde eine BrĂŒcke zischen dem Minus und Plus Kontakt hergestellt. Ein kleiner aber sehr teurer Blitz und alles war still

Innerlich gingen in den Sekunden alles durch meinen Kopf. Einpacken und es sein lassen, es war ja Samstagnachmittag und eben war mein Querlenker vorn rechts zerstört. Ich versuchte den Regler anzuschalten, aber es ging Nicht mehr. „Mein Regler ist grade von mir zerstört worden!“ – „Du hast verpolt?“ – „Na ja, wenn man so will, ja! Was können wir jetzt tun!“
Ich werde sofort auf Hanno van den Boogaard – der in der Regel einen Ersatzregler mit zu den Rennen nimmt – und Stefan Augustin verwiesen der einen RC Shop betreibt.
Letztendlich steht also die Entscheidung an, einen neuen Regler direkt zu kaufen. Nun werden einige sich bestĂ€tigt fĂŒhlen, also wird im RC Rennsport doch Geld verbrannt! Nun ja, da ich so oder so einen neuen Regler benötige, ich den aber nicht zwingen alleine einbauen will und ich ja nun nicht das Fahren mit dem Serpent Spyder SDX4 Evo beenden will und es mein Fehler war
 kaufen wĂŒrde ich einen neuen Regler so oder so, aber wenn ich alles hier erledige, kann ich wenigstens das Rennen noch mitfahren. Ich investiere also das Geld, denn ich mĂŒsste es so oder so tun.
Letztendlich ist es Stefan Augustin der mir mit seinem Shop „RC-Profis NRW“ aus der Patsche hilft. Er fĂ€hrt extra in den Shop und holt den Regler, hilft mir bei der Programmierung und lötet den Regler sogar fĂŒr mich ein, neben bei hilft auch Frank Wakan noch einmal und alle sind Hilfsbereit und fĂŒhlen mit
 natĂŒrlich, nachdem dann Abends die ersten Runden mit dem neuen Regler gefahren werden, bekomme ich auch ein paar SprĂŒche ab, ich habe schließlich „Verpolt“.
Klar Ă€rgert man sich ĂŒber die Kosten, abschließend bleibt aber dieses wahnsinnige GefĂŒhl ĂŒbrig, die diese Hilfsbereitschaft aller im Fahrerfeld bei mir hinterlassen hat. Vielen Dank Jungs, das war echt Spitze. 😀👍

Die psychologische KriegsfĂŒhrung

Nach den ersten VorlĂ€ufen und den dann folgenden FinallĂ€ufen geht das gegenseitige Anstacheln im Fahrerlager erst richtig los. Da wird gefeixt, an gestichelt und es freuen sich immer mehrere, wenn jemand darauf wie gewĂŒnscht „reagiert“. Dabei muss man klar und deutlich unterstreichen, dass dieses alles immer mit einem lachenden Auge passiert. Niemand feixt mit jemandem, der grade super ernst schaut. Wenn z.B. grade jemand mit einem massiven Defekt zu seinem Tisch geht und dann mit etwas ernsterem Blick anfĂ€ngt die HĂ€nde ĂŒber dem Model kreisen zu lassen, feixt niemand. Aber wenn ein Fahrer entspannt schraubt oder Setup Tipps eines besseren Fahrers in seinem Setup „rein schraubt“, Vorspur oder Sturz philosophisch erlĂ€utert, dann feixen die Fahrer untereinander. Ab und an kommt es zu Aussagen
 da muss man einfach dabei sein um die Situationskomik zu verstehen
 sei es nun Kai der nach „mehr Munition“ fragt oder jemand der “Enge” feststellt oder Guido der aufgrund seiner Haribo GelĂŒste vom Rennleiter auf die Schippe genommen wird.
Wenn man nur ein wenig Humor hat, kommt man auf seine Lacher und natĂŒrlich
 wer den Schaden hat.

Der dritte Wecker

Ich liege in meinem Zelt, in einem Schulflur. Gut Heringe habe ich durch den Betonboden nicht bekommen, aber mit Wind und Regen ist ja nicht zu rechnen. Aber durch das Zelt schaltet sich auch der Bewegungsmelder und somit das Licht nicht an. Mein erster Wecker drĂŒcke ich weg, dreh mich auf die andere Seite und denke
 noch 10 Minuten
.
Da klingelt das Telefon erneut, was
 10 min schon um
 ein prĂŒfender Blick trifft das hell schimmernde Display
 da ruft mich jemand an
 Frank, Frank ruft mich an
 OK?
„Hier ist so kalt, kannst du uns rein lassen?“
Ich werfe mich schnell in etwas zivilisierte Kleidung und stapfe Richtung EingangstĂŒr, da steht Frank Wakan und grinst mich an

„Na ist wohl spĂ€t geworden
!“
Anscheinend sehe ich schlechter aus, als ich mich fĂŒhle
.
Meinen wirklichen 2ten Wecker deaktiviere ich und fange an, das Zelt abzubauen


Abendliche Philosophie

Am Abend fahren nur noch 4 Fahrer, die Ereignisse und die Schrauberrei hĂ€ngt mir in den Knochen und ich merke
 ich werde MĂŒde. Ich fahre noch einen Akku die neuen Reifen an, damit ich ungefĂ€hr spĂŒre, wie diese sich im Gegensatz zu meinen bereits stark befahre Reifen vom Fahrverhalten sind.
Dann bedanke ich mich bei Frank fĂŒr die UnterstĂŒtzung und setze mich in die kleine Herren Runde die im Zentrum des Flurs zusammengekommen ist. Ein Bier und eine Snack Box kommen auf den Tisch. „Die ist fĂŒr alle!“
Wir unterhalten uns ĂŒber Heimatstrecken, RC Fahren, Vereins Arbeit und ihre positiven und negativen Seiten, ĂŒber Verbesserungen und Öffentlichkeitsarbeit, ĂŒber Bundeswehrzeiten und ĂŒber die Vorstellung von Kai Killmann und einer M2 Lafette
 Ab 23 Uhr sitzt dann noch Stefan Elgas und ich dort. Wir sprechen ĂŒber vergangene Zeiten, also ĂŒber seine vergangenen Zeiten denn ĂŒber meine 3 Âœ Jahre gibt es nicht so viel zu sprechen. Buggy Challenge, RC Hocheifel, Eifel Elos und alles so was dazu gehört. Wieder einmal stellen wir beide fest, dass die RC Welt doch klein ist, denn wir beide kennen Andreas PĂŒtz.
Das war schon wie bei den Outdoor Rennen
 wenn man sich nett ĂŒber interessante Bereiche des RC Sports und das Erlebte unterhĂ€lt. Und auch das macht RC Rennsport aus, das unterhalten und Austauschen mit gleichgesinnten Menschen!

Eigener Verlauf

Ich FrĂŒhstĂŒcke noch bei meinen Eltern mit meiner Mutter und als ich vom Balkon das Panorama des Ölbergs sehe und den schönen Sonnenschein, schmerzt es etwas abzufahren. Der Pkw ist gepackt und 45 min. Autofahrt liegen vor mir.
Ich komme an und der AMC Langenfeld ist noch im Streckenaufbau. An unserer altbekannten Stelle steht ein Tisch aber weder Frank Wakan noch Markus Weihe sind vor Ort. OK
 dann reserviere ich erst mal den noch freien Platz. Facebook und WhatsApp Kontaktaufnahme wird eingeleitet und das eigene Zeug in den Schulflur getragen.

Akkus Laden, Tisch aufbauen und dann abstimmen
 ist das Frank’s Tisch, Markus ist auch eingetroffen und wir beschließen
 wenn es nicht Frank ist, dann ist es ebenso
 Die Vorbereitungen fĂŒr die ersten Trainingsrunden laufen an

Trainingsrunden passen, sehr schönes Layout und wir warten gespannt auf das erste gezeitete Training. Die AufwĂ€rmphase des Trainings lĂ€uft an und
 es kommt zu dem Defekt des Querlenkers. Da die Rennleitung noch durchsagt, dass nun die Helferposten eingenommen werden sollten, flitze ich schnell an die Strecke.
FĂŒr den nĂ€chsten Trainingslauf versuche ich den gebrochenen Querlenker zu „flicken“, doch das hĂ€lt genau 7 Runden und ohne FeindberĂŒhrung oder einem starken Einschlag hĂ€lt der Querlenker die Belastung des Offroad Fahren nicht aus. Egal, Hauptsache ich konnte das Setup einige Runden testen.
Frank trifft ein, er schaut auf meine Serpent Spyder und sagt nur: „Nicht schon wieder der Querlenker!“ – Doch schon wieder. Ich will den Regler ausschalten und es kommt zu dem etwas blöden Blitz
 Tausend Sachen gehen mir durch den Kopf und ich bin am ĂŒberlegen was jetzt zu tun ist. Als ich ĂŒberlege vereinzelte RC Shops im Raum Köln / Eifel anzufahren, erinnert mich Frank, dass es bereits sehr spĂ€t ist, also kurz vor 16 Uhr.
Wir finden eine Lösung und die Fahrerbesprechung findet statt. Es wird noch einmal geklĂ€rt, dass „Nicht Springen wirklich auch ‚nicht‘ Springen bedeutet!“, auch einige Punkte werden abgestimmt aber im Grunde Nichts gravierend Neues.
Den ersten Vorlauf kann ich nicht antreten, da wir noch beim Einbau und verlöten des Reglers sind. Obwohl die mir helfenden Personen ja selber im „Rennzyklus“ stehen, helfen alle freiwillig und hilfsbereit mit. HierfĂŒr noch einmal ein fettes „Danke“ an Stefan und Frank.
Es ist bereits nach 18 Uhr, ich fahre 2 Akkus und passe noch kurz die Brems Einstellung auf dem Regler an. Dann prĂŒfe ich mein Setup, versuche es auf die Streckenbegebenheiten anzupassen. Neben bei leert sich ein wenig das Fahrerlager.
Nun steht noch das kurze Interview mit Thomas Geeven an, aber nachdem die GoPro aus ist, verquatschen wir uns noch. ZurĂŒck an meinem Tisch entschuldige ich mich bei Frank, er hatte schnell eine Pizza organisiert und mir eine mitgebracht.
Die neuen Reifen werden angefahren und ich baue mein Zelt im Flur auf. Wir alle gehen zum gemĂŒtlichen teil ĂŒber, Frank Wakan und Matthias Pieper fahren noch gemeinsam Training. Der gemĂŒtliche Teil mit einigen RC Fahrern wird zur geschwĂ€tzigen Abendstunde.
Am Morgen darf ich erst einmal fĂŒr die ersten frĂŒh aufgestanden Fahrer den Portier machen. Das Fahrerlager fĂŒllt sich und einige Fahrer nutzen am Morgen noch die Zeit, einen Trainingsakku zu fahren.
Es folgen die weiteren 2 VorlĂ€ufe, die ich ohne Defekt und mit dem ein oder anderen „Kopf an Kopf“ Fight durchfahre. Aber genau das ist es, was es aus macht
 das Fahren auf einer Strecke, die Konzentration und das faire Fighten mit anderen Fahrern.
Der erste Finallauf steht, insgesamt habe ich nur 3 Fehler, brauche aber am Beginn etwas um in meinen Rhythmus zu kommen. Die 3 Fehler reichen aber aus, um mich nicht in’s Mittelfeld aufsteigen zu lassen. Auch hatte ich zwar die neuen Reifen am Abend zuvor an getestet, aber jetzt im rennen
 irgendwie doch zu wenig Grip auf der Vorderachse

Der zweite Finallauf lĂ€uft gut an. Gleich zu Beginn kann ich PlĂ€tze gut machen, da einige Fahrer in mehreren kleinen UnfĂ€llen hĂ€ngen bleiben und ich gut durchkomme. Erst in der 2ten bis 3ten Runde entzerrt sich das Fahrerfeld und nun laufen die besseren Fahrer auf mich auf. Erst am Ende mache ich noch 2 unnötige kleine Fehler aber, 2 Fahrer liegen deutlich hinter mir
 also das war mal richtig gut!
Dritter Finallauf, leider schaffe ich es irgendwie in den ersten 6 Runden nicht in den Rhythmus zu kommen. Ich mache zu Beginn einfach zu viele Fehler und schaffe es nicht meine Position zu halten. Erst ab der HĂ€lfte wird es gut und ich kann wieder an das Fahrerfeld aufschließen.
Im Grunde aber ein guter 3ter Lauf des Tripel Day Rennen’s in Langenfeld. Es waren wirklich gute Fights dabei und ich konnte wieder einige Setup Erfahrungen sammeln.
Ich rĂ€ume den Rest meines Materials in’s Auto, verabschiede mich von einigen Fahrern und trete bei strahlendem Sonnenschein den Heimweg an. Wir sind schon bescheuert, bei dem Wetter in einer Turnhalle RC rennen zu fahren, man merkt das die Outdoor Saison vor der TĂŒr steht und alle sich darauf freuen.

Beside the Race & Thomas Geeven

„Thomas, kann ich Dich heute oder Morgen so ÂŒ Stunde sprechen?“ – Thomas Geeven schaut mich verdutzt und etwas ĂŒberfahren an. „Nicht’s schlimmes nur ein paar Fragen fĂŒr ‚Beside the Race‘!“
SpĂ€ter einigen wir uns auf die Sofaecke und ich löchre Ihn mit Fragen, dabei geht es primĂ€r um die „Tripel Day“ Serie und eigentlich noch nicht um den AMC Langenfeld. Nachdem das Interview im Kasten, also auf der SD Card ist, verquatschen wir uns noch. Wir unterhalten uns ĂŒber die allgemeinen Schwierigkeiten und Herausforderungen die der RC Sport in der heutigen Zeit hat, aus der Sicht eines Vereinsvorsitzenden und aus der Sicht eines Fahrers. SpĂ€ter gestehe ich Ihm ein, dass ich zurzeit doch massiven Verzug bei der Fertigstellung der einzelnen Teile von „Beside the Race“ habe.
#besidetherace

FrĂŒhstĂŒck wie im Hotel

Der AMC Langefeld bietet morgens eine FrĂŒhstĂŒcks Flat wie im Hotel an. Das kommt natĂŒrlich im Fahrerfeld entsprechend gut an, denn fĂŒr viele Fahrer ist es einfach angenehm sich nicht um das FrĂŒhstĂŒck kĂŒmmern zu mĂŒssen. Viele Fahrer – so schĂ€tze ich es ein – wollen auch nicht am Sonntag um 7 Uhr mit der Familie FrĂŒhstĂŒcken und ziehen dann ein gemeinschaftliches FrĂŒhstĂŒck im Fahrerlager vor. Es ist auf jeden Fall ein Punkt, den ich als sehr positiv erwĂ€hnen wollte!

Die Spinne

Meine Spyder SDX4 Evo war auch in diesem Rennen zuverlĂ€ssig. Mir war bereits in der Sekunde in der es geschah deutlich klar, dass dieser heftige Einschlag auf der Bande der Buggy nicht „Schadenfrei“ ĂŒberstehen konnte. Aber auch hier war lediglich der Querlenker und die Halterungsschraube des DĂ€mpfers defekt. ZĂ€h ist die SDX4 Evo, das hatte Sie an dem Wochenende bewiesen. Die Setupeinstellungen die ich nach meinem ersten Vorlauf durchfĂŒhrte gingen schnell und hatten zuverlĂ€ssig die Wirkung die ich erwartet hatte.
So konnte ich an diesem Wochenende erneut mit meinem Layout auf einen agilen, kurvenfreudigen und mit gutem Sprungverhalten ausgestattetem Buggy zurĂŒckgreifen.

Mal simpel nachgefragt

Aus den verschiedenen Diskussionen im RCMP Forum hatte ich mir so einige „Bemerkungen“ und Ansichten gemerkt. Da ich ein selbstkritischer Mensch bin und meine vertretene Meinung immer gern mit anderen Menschen abgleiche, habe ich mal so einige Punkte indirekt andiskutiert
 z.B. ob es sich ein Fahrer aus dem aktiven Fahrerfeld leisten kann, einen „Roller“ ĂŒberteuert zu verkaufen, der absolut abgeraucht und fertig ist. Also ob man bei dem Ankauf eines Rollers von RC Rennfahrer immer davon ausgehen muss, ĂŒber den Tisch gezogen zu werden, wie hier in dem Thread befĂŒrchtet (Link https://www.rc-modellbau-portal.de/index.php?threads/ersten-schritte-bei-rc-anfĂ€ngern-und-des-ggf-auftretenden-interesses-an-fahrten-auf-rc-strecken.5423/ )
 Hier waren viele RC Fahrer verwundert, denn so etwas passiert in der Regel nicht. Hier zieht das Sprichwort „Es ist doch alles eine große Familie!“
Auch die Diskussion warum man den Sanwa kaufen mĂŒsste, die im RCMP Forum gefĂŒhrt wurde ( Link ) hatte ich mal bei dem einen oder anderen Fahrer angefragt. Die meisten machen die Haptik und das FahrgefĂŒhl fĂŒr den Kauf Ihrer Funke verantwortlich. HĂ€tten also die RC Rennfahrer das haptische und fahrerische GefĂŒhl, mit einer Gurke vom Discounter besser im RC Rennen da zu stehen, hĂ€tten alle eine Gurke in der Hand.
Na ja
 es ist dann immer interessant die Meinung eines Teils des Fahrerlagers gegen die Meinung anderer Quellen wertfrei abzugleichen.

Fazit

Nun, die „Tripel Day’s“ Rennserie in Langenfeld ist nun fĂŒr Herbst 2018 / FrĂŒhjahr 2019 Geschichte. Zeit fĂŒr mich ein Fazit zu ziehen, denn einen RĂŒckblick kann ja nicht schaden. Der AMC Langenfeld schafft es hier, 3 sehr gute und schöne Layouts in die Halle zu bekommen, das Fahrerfeld ist großrĂ€umig und Übernachtungsmöglichkeiten gegeben. Versorgung mit Essen, Snacks und GetrĂ€nken ist vorbildlich und der Rennablauf war an allen drei Wochenenden ordentlich geregelt.
Fahrern die Hilfe benötigen wird geholfen und mit den unterschiedlichen Klassen spricht man ein breites und unterschiedliches Fahrerfeld an. Die Leistungsdichte ist ebenfalls gegeben und wird gern einmal in ORE (1:10 Offroad Elo Klasse) gegen einen Top Fahrer wie Jörn Neumann antreten wollte, hatte hier die Möglichkeit.
Bei der Nennung muss man schnell sein, da die Teilnehmerzahl limitiert ist.
Somit, alles richtig gemacht von dem Orgateam, es ist eine wirklich gute Veranstaltung!

Man muss es tun

Wir freuen uns ĂŒber eine vorbildliche Strecke und ein top vorbereitetes Umfeld. Wir betrachten es als selbstverstĂ€ndlich, wenn der Servicebereich uns mit einem LĂ€cheln begrĂŒĂŸt und wir nehmen es als selbstverstĂ€ndlich hin, wenn man an Listen und Bildschirmen den Verlauf des Rennens nachvollziehen können. Ja selbst das Streamen von Rennen wird als „das ist ja heute Standard“ von einigen quittiert.
Die Organisation, die regelmĂ€ĂŸigen und klaren Durchsagen der Rennleitung, die Zeitnahme, Bekanntgabe der Finallaufergebnisse, den allgemeinen Service des Versorgungsbereiches und den gesamten Rahmen um eine solche Veranstaltung halten wir fĂŒr selbstverstĂ€ndlich.
DafĂŒr und fĂŒr die gut organisierte Rennveranstaltung zahlen wir den Rennbeitrag
 Man sollte meinen damit sei der Danksagung genĂŒge getan

Nein, das ist es nicht. Danke das es Menschen gibt die eine solche Veranstaltung durch Ihren eigenen Einsatz möglich machen, Danke fĂŒr die vielen helfenden HĂ€nde die man gar nicht sieht.

Link

Verein AMC Langenfeld e.V.
Homepage
Facebook Gruppe

MikaNews Beitrag – mit weiteren Bildern –

Ergebnisse

ORE2WD
Platz 1 Marcel Schneider
Platz 2 Jens Becker
Platz 3 Swen Braciak
B-Finale: Dirk Kirchwehm
C-Finale: Kai Killmann

ORE4WD
Platz 1 Marcel Schneider
Platz 2 Jens Becker
Platz 3 Thorsten Schmitz
B-Finale: Lukas Ritz
C-Finale: Maurice Klein

ORETR2
Platz 1 Jens Becker
Platz 2 Mickey Wiedbrauk
Platz 3 Maik Diel
B-Finale: Nino Wolff

KĂ€fer
Platz 1 Dietmar Wendt
Platz 2 Ralf Weyl
Platz 3 Hans-GĂŒnter Blum

Fun
Platz 1. Josephine Klein
Platz 2. Nico Sempf
Platz 3. Jonas Triesch

Interesse

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