Die Schlange auf dem Fuchstalring​

Seit einigen Minuten fahre ich bereits auf eine riesig erscheinen Gewitterwolke zu… dann bricht es über mich herein. Strömender Regen und eine Sicht von unter 100 m lassen meine Reisegeschwindigkeit herabfallen, mein Scheibenwischer arbeitet an der Belastungsgrenze.
…aber ich bin glücklich, denn ein wunderbares Rennwochenende liegt hinter mir.

Vorweg möchte ich klar sagen, dass ich weder bei „RMV Deutschland“ angestellt bin, noch den Auftrag von den Brüdern Reckward für diesen Rennbericht erhalten habe. Ich mache das, weil ich der Überzeugung bin, dass der RC Rennsport mehr zusammenstehen muss und solche Aktionen gefördert und berichtet werden müssen!

Autor Bernd Falkenhain
Langes Zögern

Früh hatte „RMV Deutschland“ das aufleben des „Nitrocross Cup’s“ angekündigt und mit der Zeit wurden im der RMV Lounge immer mehr Informationen Kund getan. Es sollte eine Rennveranstaltung extra für Mugen und Serpent sein.
Extra für Serpent… da muss ich dabei sein…
Schnell hatte man sich die Orte notiert und festgehalten. OK… Welden, in der Nähe von Donauwörth… Puhhh…
Dann ein Startgeld von 50 € und die Aussage „Willkommensgeschenk“, da ließ dann erst einmal zögern. Notiert war es, aber man wartete vorsichtig ab, bis sich der Nebel des Ungewissen noch einmal lüften würde.
Ich zögere lang und melde mich in den letzten Stunden der Meldefrist, mehrere Facebook Chats und viel Geduld von Daniel und Matthias im Chat waren von Nöten, einen solchen Zweifler wie mich dann doch zu überzeugen. Danke für die vielen „Überzeugungschats“.

Ausfall 2ter Renntermin

Von Beginn an waren eigentlich zwei Rennen in 2018 geplant. So war eines in Nordrhein-Westfalen vorgesehen und eines fest in Bayern eingeplant. Matthias und Daniel Reckward reagierten in den Facebook antworten bereits etwas „angespannt“. „Wir sind dran, aber wir können zu dem zweiten Termin noch Nichts sagen!“. Leider hatte die ursprünglich geplante Strecke absagen müssen und ich war anscheinend nicht der einzige der fragte…
Letztendlich blieb es bei einem fest eingeplanten und ausgeschriebenen Rennen. Nun war es an mir… entweder lange Anreise und wenigstens ein Serpent Markenrennen oder eben gar keines 2018 und ggf. 2019.

Beschenkt als Teilnehmer

Mit der Zeit wurde dann parallel über „RMV Deutschland“ und über andere Homepages die Info über die Willkommens Geschenke gestreut. Nun konnte jeder sehen, Geschenk + normale Nenngebühr war ein klares + / – / 0 Geschäft, ja wenn man genau nachrechnete, bekam man für die Teilnahme rechnerisch klar etwas geschenkt.
Das ist natürlich wirklich eine coole Sache und sicherlich auch ein Mitverdienst von den Reckward Brüdern. Das sollte man ja auch einmal „lobend“ erwähnen.

Die Anreise rückt näher

Nun geht es an, die Anreise zu Planen. 5 ½ Stunden und somit die längste Anreise zu einem RC Event bis her in meiner RC Karriere.
Uhi… und es liegt wirklich „in Bayern“, also muss ich da auch noch ein Einreiseantrag für den Freistaat Bayern beantragen… – Scherz -. Die Routen die mein Routenplaner auswirft werden verglichen und überlegt, beste Abfahrtszeit, Staureserve und mögliche Ausweichrouten…
Ich beginne am Donnerstag alles fertig zu machen, so kann ich am Freitag ggf.. wirklich früh in’s Bett denn ich werde ja auch früh losfahren.

Die Nacht geht zu Ende

Um 0:30 Uhr geht der Wecker, ich packe leise die letzten Sachen… Kühlakkus aus der Tiefkühltruhe, es soll ja heiß werden… Tee, viel Tee man soll ja viel trinken und dann sitze ich im Auto… rolle um 01:08 Uhr vom Hof… alles Schläft, nur ich Depp fahr los, was tut man nicht alles für’s RC Rennleben.

Fußballstadion oder RC Strecke

Zu meiner eigenen Verwunderung habe ich weder Stau und nicht einmal stockenden Verkehr. Ich komme um 07:15 Uhr am Fuchstalring an… 2 Wohnmobile, 1 Wohnwagen, 2 zu gezogene Pavillons… mehr ist nicht zu sehen. Mmhhh… ok… aus den Pavillons ertönt Schweizerdeutsch und einer der Wohnwagenbewohner geniest seinen Kaffee – oder war es Tee – auf dem noch absolut leeren Schrauber Tisch.
Der zweistöckige wuchtig dastehende Fahrerstand sieht aus, wie eine halbieret Scheune und die Rennstrecke macht in der frühen Morgenruhe eher den Eindruck wie ein fehl dimensionierter Minigolfplatz… Schotter… hatte ich auch noch nie als Zwischenraum Befüllung….
Mit den Flutscheinwerfern macht es alles eher den Eindruck eines Fußballstadions.
Ich filme schnell die Strecke ab und mache mein Standardfoto…

Eintreffen der Gladiatoren, ähm Rennfahrer

Während ich mein Pavillon aufbaue treffen langsam andere Teilnehmer und Fahrer an. Mugen hat Übergewicht, aber Ces’t la vie…
Einige Gesichter kenne ich vom „WarmUp Bischofsheim“ oder dem „MesseCup Leipzig“. Immer mehr füllt sich das Fahrerlager und jetzt rollt auch der weiße RMV Transporter auf den Platz. Matthias und Daniel steigen aus und gehen gleich in wilde Begrüßungsrunden über. Sie nehmen sich die Zeit und gehen zu jedem einzelnen Fahrer und begrüßen die Teilnehmer während auch im Fahrerstand der einheimische Verein langsam das „Werkeln“ beginnt. So wird schnell eine Bar / Theke und eine Preistafel angeschraubt…

„Zünftig“ als Wertung

Das Preisschild lässt schon die Erwartung ansteigen… Cocktails, Spansau und die üblichen Getränke sind darauf zu finden. Weiter hinter dem Fahrerstand gibt es ein Toilettenhäuschen, ein Verpflegungs-Kiosk und unter einem Zeltanbau einige Biertisch Garnituren. Das macht schon ein wenig Eindruck, dann hört man bereits hier und da den einheimischen – bayrischen – Slang… In der Begrüßung spricht Daniel Reckward davon, dass alle Sieger sein werden, weil der Spaß im Vordergrund steht. Und Werner der Vereinsvorsitzende berichtet das ja auch „30 Jahre MC Welden e.V.“ heute ansteht…
Also einen Zweifel lassen die Mitglieder vom MC Welden e.V. nicht aufkommen… das es hier etwa unspaßig werden könnte! Also wenn das alles so kommt wie es angekündigt wird, wird es noch ein langer Samstag. Also bereits jetzt hat die Veranstaltung einen „zünftigen“ Eindruck geprägt…. Und wir sind erst bei der Begrüßung.

Mia san in Bayern

Unweigerlich merkt man, dass man in Bayern ist. Weißwürstchen und Brezeln zum Frühstück, mittags Leberkäs und abends Spansau… Abends wird scherzhaft darüber gesprochen, das Salat als Beilage untypisch wäre, eigentlich gehöre zum Spansau eine Portion Würstchen… ok, wir sind definitiv in Bayern.
Ach ja, Kuchen und die übliche Verpflegung gab es auch. Wer also sich der Völlerei hingeben wollte, hier wäre nun die Gelegenheit. Also bzgl. des Wohlbefindens hat der MC Welden e.V. die Latte für alle hoch gehängt, das war einfach klasse.

Petrus hat uns lieb

Schon früh stand fest, dass das Wetter gut werden sollte. Aber, dass es wirklich so gut werden sollte, das konnte keiner vorhersehen. Sonnenschein, Sonnenschein und ach ja, da war noch Sonnenschein. Die Wärmegewitter die den Hunsrück dann am Sonntag so beuteln sollten, waren eben zu unser aller Glück erst Sonntagabend in Deutschland angekommen.

Wie jetzt… nur für uns?

In den ersten Augenblicken frage ich mich, ist das alles nur für uns? Aber schnell bekommt man mit, dass das „30zig Jährige Jubiläum“ des MC Welden e.V. ansteht – hätte ich mich mal zuvor besser schlau gemacht! – und an dem Samstagabend ebenfalls gefeiert werden soll. Trotzdem setzten sich die Jungs und Mädels vom MC Welden e.V. ein. Man wird nicht nur einmal gefragt, ob es einem gefällt.
Diashow, Festrede und Flutscheinlicht Fahren… ok….

30sig Jahre MSC Welden e.V.

Nach dem die „Spansau“ – also das Spanferkel – Essen eröffnet ist, kommt gegen 23 Uhr die Festrede vom Vorsitzenden. Die Strecke und der Fahrerstand sind erleuchtet, alles lauschen seinen Worten… und an der Theke läuft der Ausschank auf Hochtouren. Einige Insider werden erzählt, auch wird angemerkt wie lange und steinig der Weg zur jetzigen Strecke war. 30 Jahre als Verein durchhalten, in unserer heutigen schnelllebigen Zeit und im Bereich des RC Hobbys, das ist auf jeden Fall eine Hausnummer. Der im Fahrerstand angebrachte Bildschirm, der sonst zur Information über Rundenzeiten, Rundenanzahl und Platzierung des Fahrers Auskunft gibt, wird nun zum Abspielen von Fotos genutzt… einige Gesichter erkennt man wieder, und auch der Werdegang des Vereins und die Entwicklung zu dem was da jetzt steht ist zu erkennen und beeindruckt.

Mattes und Dani

Für alle die nicht aus der OR8 oder der RC Rennsport Community kommen, sagt der Name Reckward ggf. nicht viel. Man kann es aber so umschreiben… zwei die den RC Rennsport und hier insbesondere den OR8 Bereich geprägt haben und die mit „RMV Deutschland“ ein gut laufendes Geschäftsmodell umgesetzt haben. Aber auch die Vita von 1 Weltmeistertitel, 3 Europameistertitel und 13 Deutsche Meistertitel in ein und der selben Sparte sagen… die Jungs haben einfach Ahnung von dem was sie tun.
Aber… beide sind bodenständige Kerle die nun auch schon älter sind und trotzdem der Fahrerlager Kumpel vom Nebenschraubertisch sind und bei solchen Aktionen bleiben wollen. Diese Bodenständigkeit und auch diese „Natürlichkeit“ zeichnen beide aus…
Beim „RMV Nitrocross Cup“ helfen Sie, wo sie können… man hat eine Frage, man weiß nicht weiter… Mattes und Dani kümmern sich drum. Vielleicht nicht „sofort“ aber lange dauert es nicht und man kann sich auf die Hilfe verlassen. Es ist einfach toll zu sehen, wie beide eben dieses Fahrerlagergefühl leben und durch Ihr eigenes „tun“ unterstreichen… schön.

Wer an der Quelle sitzt…

Leider blieb ich bei dem Rennen dieses Mal nicht von Defekten verschont. Das getauschte Vergaserküken lief das ganze WoE zuverlässig, aber das bereits kränkelnde Lenkservo gab nach dem Training auf. Ohne Belastung stellte es die Reifen, mit Gegendruck stellte es „nicht mehr viel“.
Natürlich hatte neben dem Pavillon in dem sich Dani und Mattes selber den Schraubertisch aufgebaut hatten, gleich das Pavillon mit der Verkaufstheke einen Platz gefunden. Hier gab es so alles was man als Mugen oder Serpentfahrer benötigen könnte.
Auch da konnte man, fast zu jeder Tages und Nachtzeit – wie es das geflügelte Wort ist – einen Hardware Bedarf ankündigen und auf Rechnung – wenn man beiden bekannt war – das Material beziehen.
Ein toller und angenehmer Service.

„Ich hasse Dich…“

Natürlich habe ich auch diese Rennveranstaltung wieder einmal genutzt, um die – zurzeit noch nicht online gegangene – YouTube Serie „Beside the Race“ zu befüllen. So musste sich Werner als Vereinsvorsitzender meinen Standardfragen stellen und Chris, als einer der grade anfangenden RC Rennfahrer. Was lag nun näheres auf der Hand, sich auch Matthias und Daniel im Kombination zu schnappen und vor die Linse zu ziehen. Werner war schnell abgearbeitet… nach dem letzten Vorlauf am Samstag und vor dem Spanferkel und den Festlichkeiten hatte er das Interview über sich ergehen lassen. Nun war es an der Zeit Mattes und Dani vor die Linse zu ziehen. Danke auch och Mal an den MC Welden e.V. der in der Zeit der Interviews aus Rücksicht, auf die Musik an der Strecke, verzichtete hatte.
Ich hatte mir einen speziellen Punkt an der Strecke ausgesucht, später einmal wird man sehen warum. Auf dem Weg dorthin… gestand Mattes: „Ich hasse Interviews … !“ und mit einem scherzhaften Gesichtsausdruck „Ich hasse Dich!“. Ja da musste er nun durch… und ich war mir der Ironie sehr wohl bewusst.
Wir legten einfach los und ich konnte einige Fragen gut platzieren…
Am Ende wurde Mattes immer leiser, ja man könnte meinen er züchtete zu Hause Fledermäuse… Nach erster Sichtung muss ich – trotz besserem Micro – wahrscheinlich mit Untertitel arbeiten, aber … heee Challenge accepted.
So kam es am Ende und am Abend zu dem Spruch „Bernd….. Mach Mich Lauter!“

San mia ned olle a weng “Bluna”

Sicherlich werden sich noch einige an die Bluna Werbung erinnern… Nein, es gab da keine „Bluna“ Limonade… aber das was dann abends an Party, Geselligkeit und Aktivität geboten wurde…. Das stand einfach unter diesem Motto. Wir sind alle ein wenig verrückt und darum können wir auch alle ein wenig zusammen verrückt feiern. – was 100% positiv gemeint ist! –
Irgendwie hatte es etwas von YOLO. Ganz großen Respekt an die sich in Teilen immer mal austauschenden MC Welden e.V. Mitglieder hinter der Cocktailbar und dem Verpflegungsbereich. Ich fand es auch bewundernswert… um 22 Uhr ging das Flutlicht an und erst so gegen 01:45 Uhr war der letzte Buggy auf der Strecke, oder war es noch später…
Auch der Musikgeschmack des DJ’s war echt super… und das ist die Wahrheit und keine Ironie. Gute Musik, cooles Gespür für die Stimmung bei den Leuten und die ein oder andere Karaoke Einlage war einfach nur traumhaft – wer hat schon in seinem Leben ein Duett zwischen Barzi und Bernd bewundern dürfen…! – .
Ich fand es auch cool, wie die Thekenmannschaft wirklich den Wunsch von den Lippen abgelesen hat und wie man selbst nach einem ganzen Tag Versorgungsbereich noch so nett sein konnte wie Kirstin oder Joerg der immer fleißig fragte, ob es mir gefällt und ob es sich gelohnt hätte…
Auch das wirklich viele Mitglieder abends noch vorbei schauten und Ihr Stelldichein gaben, das war schon toll anzusehen.
In Anbetracht das ich am So eine lange Heimreise hatte und ich seit über 25 Stunden wach war, zog ich die Reisleine und ging zufrieden und müde zu meinem Zelt. YOLO halt.

Der Start und das Schrauberleben

Derr Start auf der Strecke ging, auch wenn irgendwie alle doch schneller fuhren. Aber „So what!“. Ich blieb zu Beginn an einem Stück Teppich hängen und trotz Vollgas kam der Buggy nicht weg. Später klärte mich dann doch jemand auf, dass es Bodenmatten gegen Unkraut sind und sich die Phasern um die Antriebsachsen wickle… OK… dachte ich. Später musste ich dann in Handarbeit mit einem Teppichmesser zwei dicke Knäule aus dem Heckbereich des Buggys herausoperieren.
Leider war – wie oben bereits erwähnt – einmal das Lenkservo „am Ende“ und dann hatte sich einmal der Motor gelockert und mein Hauptzahnrad die Zähne leicht abrasiert.
Bei nur 4 Gruppen war das auch ein Training… ruhig zu Schrauben obwohl die Zeit oft mehr als knapp war. Aber so ist es… die Jungs mit den Fliegenden Kisten sind eben nicht nur Rennpiloten, es sind und bleiben auch Modellbauer und der Schraubendreher liegt oft näher als die Fernsteuerung…

Vorläufe und die Rangliste

Ich hatte mir bereits zuvor klar gemacht, dass es lediglich als Training für mich zu sehen ist und Fahrpraxis. Die Verschiedenen Hindernisse und das Innfield, aber auch grade der Hochgeschwindigkeitsbereich mit der Steilkurve, das hatte schon was. Bei der Rangliste blieb ich hinten und da konnten auch die 5 Vorläufe Nichts dran ändern. Grade aber der Hochgeschwindigkeitsbereich mit der Steilkurve bestraften Unkonzentration und Gedankenlosigkeit…
Es hatte schon etwas von Formel1, denn wenn man die Strecke verlassen hatte, fuhr man wie die Großen auch im Kiesbett aus…

Finalläufe

Zu meinem Bedauern hatte ich dann bei dem Finallauf einen Motorabsteller. Egal, für mich war es allein bereits wieder ein Training, 20 min zu fahren. Mit einem wenig Abstand wurde ich letzter in meinem ½ Finale, was mich bei der Konkurrenz nicht verwunderte.

Das B Finale

Nun hatte man hier ein B Finale eingeplant. In einem B Finale fahren die Ausscheider aus den ½ Finale um Ihre Platzierung, ähnlich dem B-Finale um den 3 und 4 Platz bei der Fusball WM. Ich gebe zu… in den ersten Sekunden anch meinem ½ Finale war ich doch gefrustet… aber nach wenigen Sekunden viel es mir wieder ein… ich kann nur Gewinnen… denn, wenn ich ohne technischen Ausfall in’s Ziel komme ist alles gut.
Zu meinem Bedauern viel Josef Weiss komplett aus, ich hätte Ihm gegönnt durch zu fahren – wo wir einige Stunden zuvor doch noch mit dem Getränk in der Hand über Vereinsleben und -überleben gesprochen hatten – . Nach 3 Runden hatte ich meinen Rückstand rausgefahren. Nicht letzter werden, Teilziel erreicht. Zum Ende hin konnte ich doch einen guten Fluss aufbauen.

Finale

Im Finale hatte Daniel leider etwas Pech und hatte mehrere Motorabsteller. Ich konnte als Helferposten leider den Kampf um Platz eins nicht ganz nachverfolgen. Aber… bei dem Start sah es schon geil aus, als 12 Buggys mit kreischenden Motoren in die Steilkurve fahren und diese ohne Crash durchfahren.

Glück gehabt

Das der sinnflutartige Regenschauer mich auf der A3 am Wiesbadener Autobahnkreuz erwischte war Glück. Ich möchte mir nicht ausmalen, was gewesen wäre, hätte uns ein solcher Regenschauer um 12 oder 13 Uhr an der Strecke ereilt. So war mein Kfz sauber und ich bin gut nach Hause gekommen, alles save.

Der Verein

Wieder einmal muss ich schreiben, dass auch dieser RC Verein einen anderen Charakter hat, als die, die ich bis jetzt kennen lernen konnte. Zum einen ist das bayrische Gemüht zu spüren, aber auch das wirklich gelebte Motto „immer Vollgas“ und „Spaß steht an erster Stelle“ konnte man am gesamten Wochenende live miterleben. Natürlich werden Gastfahrertage angeboten aber auch Workshops an der Strecke, bei denen Neulingen gern unter die Arme gegriffen wird.
Die Location ist schon „zünftig“, ein derartiger Fahrerstand, der Zeitnehmer „Tower“ und die Wandelbarkeit – Stichwort Cocktailbar – sind bewundernswert. Da wünscht man gern, dass der Verein auch die nächsten 30 Jahre überleben soll.

Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft

…erwarten wir alle, wenn wir zu einem Rennwochenende aufbrechen. Im gelebten Alltag an den Rennstrecken erlangen wir genau diesen Status und freuen uns über einen reibungslosen, gut strukturierten und durchdachten Rennablauf. Was wir oft nicht sehen, sind die organisatorischen Mühen und die unzähligen helfenden Hände. Da reicht eigentlich ein einfaches „Danke“ nicht aus… aber es ist doch das, was wir dem entsprechenden Verein sagen können:
„Danke für Euren Einsatz und die Mühen!“

Die Rennserie

Der „Nitro Cross Cup“ von RMV ist ein Freundschaftsrennen mit dem Gedanken die Marken Mugen und Serpent zu vertreten. Es gab diesen wohl früher schon einmal und er wurde jetzt wiederaufleben gelassen. Zu unser aller Bedauern wird es 2018 bei diesem einzelnen Event bleiben, wir hoffen aber, dass 2019 mehr als ein Termin ansteht. Der Gedanke des Erfahrungsaustausches und der „Freude“ beim Freundschaftsrennen steht klar im Vordergrund und das ist lobenswert.

Links

RMV
http://www.rmv-deutschland.de/
https://www.facebook.com/rmvdeutschland/

MC Welden e.V.
http://www.mc-welden.de/
https://www.facebook.com/Fuchstalring/

Mika News Vorankündigung
https://mikanews.de/2018/01/24/nitrocross-cup-2018-by-rmv/

Video von Sven Pfund:
Link zum Facebook Video

Ergebnisse

OR8
Platz 1. Tim Hinderer
Platz 2. Tom Sommer
Platz 3. Nick Stadler

ORE8
Platz 1. Werner Ruf
Platz 2. Johannes Schropp
Platz 3. Bernd Kern

ORT
Platz 1. Michael Stamnitz
Platz 2. Stefan Weber
Platz 3. Hansjörg Stadler

RC Timing Link:
http://www.rc-timing.de/V84DB/20180526/

Fazit

Hier hatte ich mich bzgl. meiner Teilnahme wirklich schwergetan. Lange Anreise, anderer Fahrerkreis und die wirklich schlechten Softskills im direkten Vergleich zu den anderen Fahrern ließ mich zögern. Rückblickend war es ein großer Erfolg, denn ich habe wieder einiges an Erfahrung, Wissen und Informationen aufnehmen können, nette Bekanntschaften geschlossen und konnte mit meiner Teilnahme aktiv den „Nitro Cross Cup“ unterstützen.
Es war wirklich ein einzigartiges Event und das Wetter hat von Beginn bis Ende hervorragend mitgespielt jeder der nicht da war hat etwas verpasst.

Interesse

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