Let’s Racing in Langenfeld
1/5 Days beim AMC Langenfeld e.V.

Der Buggy schnellt aus dem Loch hervor, springt über den kleinen Tabel, ich kann ihn genau und zügig durch die Rechtskurve ziehen, dann mit Vollgas zu 180° Kehre, jetzt auf mich zu…

Den richtigen Absprung treffen im toten Winkel des großen Sprungs, ich bin etwas nervös aber das muss jetzt klappen. Der Buggys taucht kurz hinter dem Sprung weg, dann schwingt er sich schräg vor mir in die Luft und es sieht gut aus! Er landet perfekt in der Kurve, also Einlenken nach links und mit Vollgas auf die Start-/ Zielgrade, der Motor heult auf und die Pneus graben und krallen sich in den Kunstrasen.


Es geht auf die langgezogene Linkskurve vor dem Zeitnehmerhäuschen zu und im Kopf sage ich mir:
“Du fährst 4WD gib Gas!!”
Ich bleibe auf dem Gas und kann somit zwischen mir und meinem Verfolger wieder einige Meter mehr bringen.
Der Zweikampf zwischen mir und meinem etwas stärkeren Mitfahrer zieht sich über ungefähr vier Runden hin und es ist ein absolut aufregendes Gefühl. Danach mache ich zwei bis drei Fehler zu viel und mein Verfolger überholt mich und kann mich abhängen.
Als ich die Treppen runter gehe vom Fahrerstand, denke ich mir, dass war es, dass war der Grund warum man sich ein ganzes Wochenende hierhin begibt und so viele Läufe fährt, früh morgens in sein Auto steigt und keinen Sonntagmorgen Brunch geniest, einfach nur 5 Minuten Renn Feeling in Höchstform, und dafür hat es sich gelohnt!

Ein trockenes Plätzchen

Ich fahre die letzten Meter durch das Wohngebiet Langenfeld, biege links in die Straße ein, hinter der man sicherlich keine RC-Rennstrecke erwarten würde. Vorbei an einigen Gewächshäusern und mitten in Pferdekoppeln erschließt sich dann links die Outdoor AMC Langenfeld e.V. Rennstrecke für 1:10 Elo.
Da Das Tor auf ist, fahre ich mit meinem KFZ auf den Rasenplatz, wo einige bereits ihre Pavillons aufbauen.
Thomas Geeven und Oliver Hertel kommen mir entgegen und bieten mir an, dass ich doch im überdachten Fahrerlager, dort wo die Vereinsmitglieder normalerweise sitzen, ein Platz nutzen könnte und somit nicht mein Pavillon aufbauen müsste.
Kurz zögere ich, da ich mir nicht bewusst bin wie viel Platz im überdachten Fahrerlager für mich vorhanden ist. Im Vergleich zu einem Pavillon kann das auch mal weniger sein als man eigentlich benötigt und für sein Wohlbefinden braucht.
Die Jungs vom AMC Langenfeld e.V. hatten erst wenige Wochen vorher das hintere Fahrerlager mit einem größeren Dach versehen ( Link ) und die Tische umsortiert, sodass dort für jeden an einem Tisch sehr viel Platz war. Die zusätzlichen Corona Regeln ermöglichen oder erzwingen, dass man praktisch alleine sitzt und man aus diesem Grund sehr viel Platz hat. Bei dem noch freien Platz die nicht einnehmen werde kommt ein zusätzlicher Effekt dazu, da es der Außenplatz ist habe ich noch eine kleine Theke an der Seite, und damit steht der Entschluss fest, ich baue mein Pavillon nicht auf.

Platz

Einmal 2m x 1m wird der Tisch wohl gehabt haben, zusätzlich noch eine Holztheke an der linken Seite.
Der sehr stabile Stuhl gibt einen sicheren Sitz, sodass man gemütlich und bequem schrauben kann. Ich lasse meinen Blick über den Tisch schweifen schaue nach links auf die Holztheke wo ich mich ebenfalls ausgebreitet habe und stelle zufrieden fest, so viel Platz hätte ich noch nicht mal in meinen Pavillon gehabt. Ich kann es sogar noch einmal noch bedeutender sagen, so viel Platz hatte ich bis jetzt auf noch keinem reinen Elo Rennen für mich allein. Natürlich ist es auch ein Nebeneffekt der Corona Hygienemaßnahmen, aber immerhin ist es ein positiver.
Später spreche ich noch mehrmals an, dass man ja ggf. als Nicht-AMC-Mitglied eine Patenschaft für gewisse Schrauberplätze übernehmen könne. Ich würde mich natürlich für den von mir bezogenen Platz bewerben wollen, aber ich glaube dieser Gedanke der Patenschaft wird sich nicht durchsetzen.

Spoiler

Eigentlich ist bei Berichten der Begriff “Spoiler” ja für etwas andere zu nutzen, aber hier viel mir kein besserer Begriff ein. Seit einigen Minuten liegt Grillgeruch in der Luft, denn die Jungs vom Verein haben die Grillsaison noch einmal verlängert. Der Verpflegung-Bereich des AMC Langenfeld e.V. hatte zum Mittagessen gerufen und bot einige Grill Köstlichkeiten an, die sich nun in einer guten Geruchswolke quer über das Fahrerlager zogen.
Aus Dem Augenwinkel setzte sich Hanno genüsslich wieder in seinen Stuhl in seiner linken Hand ein Teller mit einer Bratwurst Kartoffelsalat und etwas Senf darauf.
“Jetzt wird erstmal schön Mittag gegessen!”
Kurz Danach sehe ich noch aus dem Augenwinkel wir seinen 4WD Buggy hochhebt und zur Seite stellen will und irgendwie es dabei schaffte mit seinem Spoiler den Teller vom Tisch zu wischen. Wie ist normal ist: “Wer den Schaden hat, der braucht für den Spott nicht zu sorgen!”, denn das machen dann schon andere im Fahrerlager. Ich konnte mich kaum ernst halten und entschuldigte mich auch dafür bei Hanno noch mal, aber sowas habe ich noch nie erlebt, dass jemand mit seinem Spoiler sein Mittagessen vom Schraubertisch wischt.

Fährt sich ganz gut

Mein Blick schweift durch das Fahrerlager und die verschiedenen Fahrer in den verschiedenen Klassen. Ich stelle fest, dass übermäßig viele Fahrer des Vereins vor Ort sind und keine wirklich vielen freien Fahrer anwesend sind, Sicherlich auch ein Effekt der geringeren Teilnehmerzahl durch die Hygienemaßnahmen.
Da wird es nicht leicht sein vom Ende der Tabelle wegzukommen, da die meisten hier wahrscheinlich bereits Stunden ihre Spuren in den Kunstrasen gebrannt haben.
“Das neue Design habe ich ja noch gar nicht gefahren! “
Mir war bewusst, da ich ja Facebook etwas mitlese, dass der Verein vor einigen Wochen erst das Layout dieser Outdoor Strecke überarbeitet hatte. Allem Anschein nach war nur sehr wenige Vereinsmitglieder in den Genuss gekommen, dass neue Layout in einem privaten Training zu testen und die übermäßige Anzahl stellte fest, dass sich das neue Layout ganz anders fährt.
Somit hatte ich auch als einer der hier nicht schon zum Training war, gute Chancen nicht am Ende der Tabelle zu landen.

Blickwinkel / Eindrücke

SCT und ORE4WD

Bei dieser Rennveranstaltung hatte ich zuerst den Short Cours Truck (SCT – Spyder SCT SRX-2) und dann den 4WD Buggy (ORE4WD – Spyder SDX4 EVO). Das zeigte sich auch in meinem Fahrbild, so konnte ich im SCT relativ gut mit den anderen mithalten, währenddessen ich beim 4WD Buggy erst einige Runden brauchte um mich wieder an das 4WD fahren zu gewöhnen. Der Unterschied liegt einfach daran, dass man beim SCT schneller an die physikalischen Grenzen des Fahrzeugs geführt wird, da dieser Heckantrieb hat, während der 4WD Buggy mit seinem 4WD Antrieb und seiner besseren Setup Möglichkeiten und den tiefliegenden Schwerpunkt auch die fahrerischen Möglichkeiten weiter ausdehnt. Sich aber hier wieder hinein zu fühlen benötigte bei mir leider immer vier bis sechs Runden, die ich am Anfang einfach verloren habe. Ab und an aber äußerst selten gelang mir der Umstieg zwischen den beiden Fahrzeugtypen im Kopf schneller als ich es eigentlich erwartet hatte und dann konnte ich auch ganz gute Läufe bzw. Rennen hinlegen. Bei dem RC Rennen am Wochenende war auch die Stadium Truck Klasse wieder gut vertreten, der Stadium Truck ist eine Mischung aus dem SCT und einem Truggy.

Corona bewegt

So wie sich der Virus unseren Alltag beeinflusst, so ist dieser leider auch hier ab und an in diesem Rennbericht zu finden. Natürlich war auch diese Veranstaltung von den Corona Nebeneffekten überhäuft. Hier muss man noch einmal dem Durchführen Verein ein großes Lob ausstellen, denn das Hygienekonzept hatte Hand und Fuß und wurde konsequent durchgeführt. Alle Teilnehmer wurden namentlich erfasst, jeder musste einen Fragebogen ausfüllen wie es das Ordnungsamt wollte und bekam noch ein Bändchen, die Hygienemittel waren ausreichend vorhanden, sodass jeder zu jedem Zeitpunkt Hygienemaßnahmen durchführen konnte. Alle hielten sich ohne Diskussionen an den Mund Nasenschutz. Das war nicht nur vorbildlich, sondern auch der Situation geschuldet und angemessen der allgemeinen Infektionszahlen die zurzeit wieder nach oben schnellen. Auch hierfür vielen Dank an alle Teilnehmer denn nur so können wir den Sport zurzeit weiter betreiben.

Abendliche Gesprächsrunde

Eigentlich war ja mein Plan, auf dem Vereinsgelände im Zelt zu schlafen, um somit die Reisekosten zu minimieren. Das ist dann auch wirtschaftlich, wenn man lange Zeit nach den normalen Rennbetrieb noch Training auf der Strecke fahren kann. Nun ist natürlich bei einer außen Strecke der Fahrbetrieb auch an die Lichtverhältnisse gebunden. Nach dem letzten Durchlauf hatte ich mir noch mal 3 Akkus mit dem 4WD Buggys auf der Strecke gefahren, da ich mit dem großen Sprung weiterhin Probleme hatte. Nach den drei Akkus packte ich in aller Seelenruhe meine Sachen zusammen und bereitete mich dann auf die Heimfahrt vor. Ohne Probleme hätte ich in meinem Fall Zelt schlafen können, aber was soll ich in einem einsamen Zelt 6 Stunden machen bis ich endlich müde werde?
Thomas Geeven kam auf mich zu und fragte mich: “Und, schläfst du jetzt hier und soll ich dir einen Zeltplatz zuweisen?”
Das verneinte ich und wir kamen ins Gespräch über dies und das, den Verein, die Wahlen im letzten Jahr, allgemeine Punkte die man so mit seinem Stammfahrern, den Vereinsmitgliedern, den freien Fahrern, den “Wald und Wiesen” Fahrern die zum Training kommen und sonst dahergelaufenen Personen so hat.
Nach dem Motto von Kapitän Niobe (Matrix) “There are some things in this world, that will never change. Some things do change.”

Ohne Strom

Thomas Nickels sagt etwas in sein Mikro, aber die Fahrer vom Fahrerstand schauen nur zu Ihm runter… kein Ton. Dann ruft er etwas lauter und leicht aus dem Zeitnehmer Häuschen gebeugt: “Der Strom ist weg, das wird noch was dauern…!”
Etwas grummelnd und manche auch leicht ironisch in Gespräche vertieft, gehen die Fahrer des 4WD C Finales vom Fahrerstand herunter. Bis jetzt hatte Thomas Nickels und sein Sohn als Zeitnehmer eine optimale Rennleitung durchgeführt, denn es gab keinen Stress und die Zeiten konnten gut gehalten werden. Das natürlich dann der Stromanbieter hier einen Strich durch das Zeitmanagement macht, damit war ja nicht zu rechnen.

Danke Hanno

Irgendwann sehe ich aus dem Augenwinkel, wie Hanno vor seiner kleinen Tasche steht und etwas Kamera ähnliches in der Hand hat, er schwenkt über das Fahrerfeld, über das Fahrerlager und die Strecke und geht dann zügigen Schrittes weg.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das manchmal nervig sein kann, sich dann doch freizunehmen um in Ruhe gute Aufnahmen zu machen und ein paar Sätze zu dem Renngeschehen zu sagen, aber wenn wir es nicht tun, erfährt niemand von diesem einmaligen Sport.
Natürlich, wenn man sich den Film von Hanno zu dem Rennwochenende anschaut, dann werden die Fahrer und Personen die vor Ort waren wissen, dass das nur die Spitze eines sehr, sehr großen Eisberges ist, eigentlich nur die Schneehaube auf der Spitze.
Aber wir können und sollten uns alle daran gewöhnen, dass wir mehr Rennberichte schreiben, mehr Film und Fotos Teilen um jedem der RC Autos fährt klarzumachen, ein Rennwochenende das ist einfach nicht nur Ehrgeiz und Materialschlacht, es ist so viel mehr, dass man es nicht in Worte fassen kann und einfach nur träumerisch dem Film von Hanno zuschaut und sich an das schöne Wochenende erinnert.
Danke Hanno für diese schönen Erinnerungen, die durch den schönen Film geweckt werden!

Eigener Verlauf

Freies Training

In der Zeit in der ich meinen Schraubertisch aufbaue, fahren bereits einige wilde Kurven auf der Strecke und beklagen sich darüber, dass sie das neue Layout gar nicht so oft oder gar nicht gefahren sind. “Neues Layout” – denke ich mir noch und packe meine Akkus in die Fahrzeuge.
Das erste freie Training steht an und mit dem SCT komme ich ganz gut zurecht, natürlich ist es ein Unterschied nachher mit dem 4WD Buggy, denn dieser verzeiht nicht, wenn man eben gerade ein Curb mitgenommen hat. Trotzdem bin ich ganz zufrieden, denn ich habe mich jetzt nicht total im anderen Layout verfahren. So geht es weiter in den folgenden Trainingsläufen, in den folgenden Trainingsläufe kann ich die Fahrzeuge ganz gut mit dem Setup Einstellungen überprüfen und schaffe es beide Fahrzeuge gut auf die Strecke anzupassen. Der Short Cours Truck (SCT – Spyder SCT SRX-2) und der 4WD Buggy (ORE4WD – Spyder SDX4 EVO) ließen sich vom Setup optimal einstellen, vielen Dank an 2Speed für die Unterstützung im Vorfeld bzgl. Ersatzteile.

Qualifikationsläufe

Das letzte Training hatte die Rennleitung als “gezeitetes” Training gewertet, so kam die Startreihenfolge zustande. Dann erklärte Thomas Nickels den jüngeren Fahrern im Fahrerfeld in der Fun Klasse noch einmal, wie der Qualifikationsläufe starten und wann wer loszufahren hat. Der Qualifikationsläufe startet, und ich bin ganz zufrieden da ich im SCT wirklich wenig Fehler mache und auch in dem nachfolgenden 4WD lauf gut wegkomme.
Der Qualifikationsläufe am Sonntagmorgen stellt eine besondere Herausforderung dar, da die Strecke über die Nacht natürlich im Herbst stärker Feuchtigkeit zieht, als wie im Sommer. Die Feuchtigkeit wirkt sich natürlich unterschiedlich auf 4WD und 2WD aus, der SCT muss nun vorsichtiger gefahren werden, da er sonst durch sein Heckantrieb hinten gern weg dreht.

“Du musst doch was sagen!”

Das ruft Marco Acri ganz laut, er war erschrocken, denn er ist nach der Geraden in meinen SCT reingefahren. Daran war er nicht schuld, denn ich war aus einer innenliegenden Kurve raus getragen worden, hatte m ich überschlagen und lag wie ein Käfer unbeholfen auf dem Rücken. Der Helfer war bereits auf dem Weg, doch der 2WD Käfer traf mich vorher. Zum Glück hatte ich erst in der Woche vorher den Seitenaufprallschutz in dem SCT zusätzlich eingebaut.

Finalläufe

Da ich nun doch schon einige fahre aus der Elo Welt kenne, schaffe ich es auch, dass ich zwei Klassen hintereinanderfahren kann und mit einem anderen Fahrer mein Helfer Posten tausche. Dadurch kann ich direkt nach dem SCT Finallauf in der Fun Klasse den 4WD Finallauf wahrnehmen. Vielen Dank noch einmal an Andreas Hüttepohl und Georg Jansen.
Im ersten Lauf der Fun Klasse mache ich die üblichen Fehler beim Starten, ich verliere fast alle Plätze kämpfe mich dann aber wieder auf den dritten Platz vor, da die anderen Fahrer doch etwas zu langsam waren. Natürlich schaffe ich es nicht an Hanno heranzukommen der mit seinem SCT einfach dahin zieht und sich noch mit Marco Acri mit seinem Käfer im Zweikampf um den ersten Platz streitet.
Beim 4WD Buggy kommt es zu dem oben am Anfang des Rennberichtes beschriebenen Ereignis, ich finde nach vier Runden einen fast gleich schnellen Gegner und klemme mich an sein Heck, für zwei Runden schaffe ich es vor ihm zu sein mache dann aber doch wieder zu viele Fehler, sodass der mich eng verfolgende Buggy es schafft an mir vorbei zu ziehen und so viel Abstand aufzubauen, dass ich mich nicht mehr an sein Heck hängen kann. Trotzdem bin ich mit meiner Leistung zufrieden, gerade die Sprünge schaffe ich jetzt gut und das war sicherlich ein Ergebnis der drei Akkus Training mit dem 4WD Buggy am Samstagabend.

Zweiter Finallauf

Im zweiten Finallauf mache ich leider dann mit dem SCT zu Beginn zu viele Fehler, ich muss mich hier wirklich wieder zwingen mehr Gas und mehr Bremse zu fahren. Leider kann ich in der zweiten Hälfte des Finallauf die am Anfang aufgetretenen Fehler nicht mehr rausholen, da die Mitfahrer hier keine Fehler mehr machen. Als mich Marco überrundet kündigt er sich laut an, damit ich bloß nicht seinen Käfer mit meinem viel massigeren SCT abschieße.
Beim 4WD Buggy kommt es nach einigen Runden zu einem interessanten Effekt, es sind gefühlt vier aber wahrscheinlich real nur drei Fahrer ausgefallen und dann zieht sich natürlich ein schon schwach besetzter Finallauf so sehr auseinander, dass man über längere Zeit keine Mitfahrer sieht. So ist es dann auch, ich fahre meine Runden, sehe keinen Verfolger und kann mich auch an keinen heran kämpfen, denn das Fahrerfeld ist gleichmäßig über die gesamte Strecke verteilt ist.

Dritter Finallauf

Ein letztes Mal an diesem Wochenende will ich hier noch mal mit meinem SCT über die Strecke fahren und den anderen meine Rückleuchten zeigen. Ich mache am Anfang zwar noch ein zwei Fehler, was sich in Grenzen hält, so dass ich gut im Mittelfeld mitfahren kann und mich auf meinem Platz behaupte. Natürlich vergesse ich nicht, dass ich hier von der Fun Klasse berichte und man mit dem 17,5 Turn Motor nicht wirklich schnell unterwegs ist
Beim 4WD Buggy schaffe ich es ganz gut mitzuhalten und wir kommen zügig durch, ein Zweikampf wie im ersten Finallauf entwickelt sich nicht mehr.
Ein üblicher Effekt stellt sich auch bei diesem Elektro Rennen ein, denn den dritte Finallauf treten nicht mehr alle an, zum Teil weil sie technische Defekte haben oder weil sie bereits am Verpacken ihrer Materialien sind.

Allgegenwärtig

Thomas Geeven erzählt etwas durch seinen Alltag, der eingeschränkt ist durch Corona, ich erzähle etwas durch den Alltag der eingeschränkt ist durch Corona und Uwe Pietermann sitzt dabei und schaut in die dunkle Nacht.
Irgendwann sagt er: “Können wir das Thema wechseln, Corona nervt mich!”
Uwe Pietermann ist nicht auf den Mund gefallen und sagt was er denkt! Und das ist gut so, denn was soll wir gefrustet immer wieder über das gleiche Thema reden, wo man doch über so viele tolle andere Sachen sprechen kann, was wir dann auch noch gut eine ¾ Stunde lang taten.
So ist es eben im Fahrerlager, man kann über vieles reden und man muss nicht nur die negativen Themen auswählen. Man hat ja die Freiheit sich interessante Themen herauszusuchen und tief ins Gespräch über Schräubchen, über Tuningmaßnahmen an den Buggys und über Erfahrungen zu den einzelnen Firmen und Marken zu versinken.

Veteran

Am Sonntag entflammt eine kleine aber doch lustige Diskussion. Einige Fahrer hatten mitbekommen, dass sie auf der Fahrerliste im Zeitnehmer Programm als Veteran eingestuft wurden. Die Bezeichnung “Veteran” schien bei einigen Inspirationen in Richtung Militär und Kriegs einsetzen zu wecken. So wurde von einigen in den Gesprächen extra betont, dass sie ja Zivildienst geleistet hätten und das Wort “Veteran” da irgendwie nicht passte. Nein scherzhaft gemeint war das alles natürlich, denn natürlich möchte man doch lieber “Veteran” genannt werden als “alter Mann”, oder?

Empathie und Spannung

Thomas Nickels der mit seinem Sohn als Zeitnehmer die Rennleitung stellte, schaffte es durch gute Kommunikation und Kenntnis über das Fahrerlager auch hier wieder eine nette Stimmung zu verbreiten. Interessant war es einmal bei den Stadium Trucks (ORETR2), hier hatte sich Uwe Pietermann mit Stefan Augustin an der Spitze des Fahrer Feldes ein stetig wechselnder Zweikampf geliefert und dieses wurde tatkräftig von der Rennleitung kommentiert.
Zwar mussten sich die einzelnen Streckenposten auf ihren Bereich konzentrieren, doch jeder beobachtete diese zwei Stadium Trucks die sich immer wieder an den Vordermann hängten, kleine Fehler machten und die Führung wechselten.
Als Thomas Nickels in seiner Kommunikation mitteilte, dass wir nun in der letzten Runde sind war die Führung immer noch nicht klar geregelt keiner der beiden Fahrer hatte jetzt wirklich viel Abstand zu seinem Verfolger aufgebaut und so kam es wie es kommen musste, der letzte Sprung entschied. Stefan Augustin sprangen den großen Sprung landete aber unsanft in die Curbs und der Ihm direkt folgende Uwe Pietermann schafft es sauber zu landen und man konnte geradezu sehen, wie er auf dem Fahrerstand jetzt nur noch den Gashebel durchriss und die vier Meter Vorsprung nicht mehr abgeben wollte, komme was da wolle. Als das Piepsen der Zeitschleife durch den Äther halte, fuhr sein Stadium Truck etwas unkontrolliert auf den kleinen Ecktable zu, da Uwe Pietermann vor Freude seine Aufmerksamkeit nicht mehr ganz auf seinen Stadium Truck hatte und ein leichter Applaus aller Helfer und Marshalls auf der Strecke auflebte.
War es nicht genau das, was wir alle wollten? Eine kleine Prise Rennfahren, Fairness und auch mit einem lachenden Auge auf den Sport schauen und den Zweikampf zweier Kontrahenten.
Ja, genau das wollen wir alle haben!

Danke

Es geht aber nicht ohne Helfer! In Wirklichkeit würde es solche Aktionen nicht ohne das Herzblut vieler – im Hintergrund – helfender und arbeitender Hände geben. Fahrer braucht man auch, aber mindestens genauso wichtig sind die Helfer, denn ohne diese würde es die Veranstaltung nicht geben. Aus diesem Grund ein dickes „Danke“ an alle Helfer die im stetigen Hintergrund geholfen haben und ohne die es kein Siegertreppchen und Siegerfoto gegeben hätte.
Natürlich ein „Danke“ an die Zeitnahme und die Rennleitung, denn auch ohne den Orga Bereich würde es so nicht sein.

Der Verein

Der AMC Langenfeld e.V. ist in der Elektro RC Rennszene kein unbeschriebenes Blatt. Das liegt zum einen an den vielen Veranstaltungen die der Verein gemacht hat und macht, aber auch an den Fahrern die aus dem Verein hervorgegangen sind. Auch an diesem Wochenende zeigten die Mitglieder, dass Ihnen die Sache, der „RC Rennsport“ am Herzen liegt und auch die gegenseitige Kameradschaft wichtig ist. Im Bereich Langenfeld und Offroad auf jeden Fall eine der Topp Adressen. Topp Leistung und ein gelungenes Event!

Link

Verein AMC Langenfeld e.V.
Homepage
Faceboo
k Gruppe
Seite auf RC-Strecken.de

MikaNews – Bericht von Langenfeld: Link
MikaNews – Ergebnis : Link

Hanno van den Boogaard YouTube Kanal: Link

Facebook Rennberichte:
Thorsten “Frosch” Schmitz Rennbericht Link
Frank Wakans Rennbericht Link
Jens Becker Rennbericht Link
Daniel Kaluza Rennbericht Link

Platzierung

1:10 2WD:
Platz 1) Jens Becker
Platz 2) Matthieas Pieper
Platz 3) Markus Michi
B-Finale: Detlef Kammelter

1:10 4WD:
Platz 1) Jens Becker
Platz 2) Matthieas Pieper
Platz 3) Maik Diel
B-Finale: Uwe Pietermann
C-Finale: Lennard Rademacher

Fun
Platz 1) Heinrich Schmidt
Platz 2) Marco Acri
Platz 3) Hanno van den Boogaard

Käfer Cup
Platz 1) Peter Bell
Platz 2) Fabian Domschky
Platz 3) Andreas Hüttepohl

Stadium Truck
Platz 1) Thomas Müller
Platz 2) Thorsten “Frosch” Schmitz
Platz 3) Frank Wakan

Interesse

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