Lets race again…

Der Buggy mit der No. 1 schneidet unter der Zeitschleife her und beschleunigt auf die Gerade, im Abstand von 1,2 Sekunden folgt Buggy No 2. Jörn Neumann der führende Fahrer des Buggys No 1 nimmt die Kurvenkombination am Ende der Geraden eng, Marcel Schneider folgt Ihm dicht. Dann die 2er Sprung Kombination, Jörn landet perfekt und lenkt nach links auf die lange S-Kurve ein. Der Buggy übersteuert und steht frontal zur Bande. Derr Helfer schnellt auf, doch wie ein hungriger Wolf nutzt Marcel den Fehler des Konkurrenten als Chance und zieht vorbei. 

Nach dem Führungswechsel folgt ein Nervenkrieg, wer diesen für sich entscheidet, wird das erste A Finale der ORE 4WD Klasse auf dieser DM für sich entscheiden.

Es dauert 6 lange Runden, die Jörn fehlerfrei abspulen muss, um dann Marcel nach einem von seinen Fehlern zu überholen. Jörn wird mit 1, 4 Sekunden Vorsprung und 14 Runden dieses erste der drei A Finale für sich entscheiden. Im zweiten A Finale schafft er einen Start-Ziel-Sieg ohne großen Fehler, ohne Führungswechsel und sichert sich so vorzeitig den Titel des DM ORE 4WD „offen“.

Eine der spannendsten Szenen am ganzen Wochenende, auch eine sportliche Meisterleistung aller teilnehmenden Fahrer aufgrund der gelebten Fairness. Tolle Leistung vom MAC OR Hütschenhausen e.V. die eine optimale Örtlichkeit bereit stellten und vielen Dank an den Verband, den DMC.

Einleitung

Wie immer habe ich diesen Rennbericht in mehrere Abschnitte aufgeteilt. Er ist – wie immer – viel „zu lang“. Vielleicht will es sich doch jemand durchlesen und erfreut sich an meinen Gedankengängen zu alle dem, was neben dem RC Rennen so stattfindet. Das Inhaltsverzeichnis könnt Ihr nutzen um direkt in die entsprechenden Abschnitte des Rennberichts zu springen.
Zu Nebenwirkungen frage Deinen RC Fahrer Freund oder den lokalen RC Modellbauhändler und ließ die Packungsbeilage bzw. Informationen im RC Modellbau, bleib „online“ und informiert 😉, denn
Rennen ist Leben, der Rest ist Warten!

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Inhalt

Reifen „cut’en“ – was sonst?!?

Es ist heiß, meine Augenbrennen und es fällt mir schwer mich zu konzentrieren. Das kann man eigentlich keinem erzählen oder in einem Rennbericht schreiben. An einem Samstagabend, sitze ich hier, brennende Augen, schmerzende Hände und „schneide“ Gummi Profil Nippel von einem RC Modellbau Reifen ab.

Während andere in Beachbars, Gartenpartys oder einfach in einem Café in der Innenstadt oder der Eisdiele den Samstag ausklingen lassen, sitze ich hier und „Klipse“ mit einer kleinen Zange am Profil rum.

Und warum? Weil wir mit Spielzeugautos um die Wette im Kreis fahren? Weil wir ein komisches Hobby pflegen und lieben, weil wir auch mit niedrigen und kaum vorhandenen Chancen zum RC Rennen antreten? Ja, genau darum!

Natürlich ist es logisch was man da macht, denn der Gripp des Kunstrasens ist hier so, dass man die seitlichen Profil Nippel „2 Reihen Außen, 1 Reihen Innen“ an den Reifen vorn abschneiden muss (sollte). So verhindert man eben, dass bei hohen Kurvengeschwindigkeiten, der Buggy über seinen Schwerpunkt „kippt“ und lieber über die jeweilige Achse hinausschiebt. Denn ein driftende / schiebende Achse kann man abfangen, einen auf’s Dach geworfene Buggy nicht.

Aber verrückt ist es trotzdem, da beist die Maus keinen „Gummi Profil Nippel“ ab.
😌😐😌

Warum denn nun?

Als ich mich zum RC Rennen eingeschrieben hatte, war mir klar, dass meine Skills im Bereich ORE 4WD STD nicht so stark sind, als das ich auf einer Deutschen Meisterschaft zu erwarten wäre.

Aber in einer Zeit, in dem unsere Gesellschaft ab und an vor unerwarteten und umwälzenden Ereignissen steht oder von diesen ungeplant beansprucht wird, in einer Zeit in dem man eben nicht mehr weiß was genau in einem oder zwei Jahren so ist, was würde gegen eine Teilnahme sprechen?

Lediglich die Tatsache das ich in einem C oder D Final um den letzten oder vorletzten Platz kämpfen würde.

Aber dafür könnte ich das Spektakel einer „Deutschen Meisterschaft“ einer RC Klasse miterleben und an Erfahrung sammeln.

Darum ein „Ja“ zur Teilnahme und ein „Ja“ zum RC Rennen.
😀

Eine „Deutsche Meisterschaft“ und niemand bekommt es mit?

Ja, auch dieses Mal war wieder der klassische „Nebeneffekt“ einer solchen sportlichen Prädikat Veranstaltung zu spüren. Die „German 1:10 4WD Nationals“ – wie es der ein oder andere in Facebook betitelte – fanden statt, aber niemand hat es so wirklich mitbekommen. 😐😢😐


Während die OR8 DM von MikaNewsim Auftrag des DMC – berichtet wurden, hatte für die ORE 4WD DM BCS News die Zuteilung bekommen.  BRCnews.netdie von Bernd Bohlen betrieben wird – ist neben MikaNews eine weitere RC News Seite. Wobei BRCnews mehr über „onroad“ Veranstaltungen berichtet. Bernd Bohlen ist auch „Schriftführer“ im DMC und auch dort in Teilen für die „Öffentlichkeitsarbeit“ mitverantwortlich. Leider gibt es lediglich einen „Newsbericht“ zur DM und einige vereinzelter Facebook Beiträge der Teilnehmer.

Im Grund hat dieses nicht gereicht, um die Algorithmen von Facebook, Google und Instagram zu durchbrechen und diesem Ereignis die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zuteil kommen zu lassen, die es eigentlich verdient.

Sicherlich hat der ein oder andere etwas von der DM ORE 4WD mitbekommen, das kann man schon anderen Kommentaren der einzelnen Facebook Beiträge erkennen, aber im Grunde doch viel zu wenige, so dass wir mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht die RC Competition Facebook / Google Blase verlassen haben.

Die Auswirkung ist einfach traurig, denn ohne Öffentlichkeit, findet der Sport „in der Gesellschaft“ nicht statt. Darum mein Aufruf an die Leser, bitte teilt diesen Blogartikel, damit wir „mehr Werbung“ für unseren Sport machen können. – Keine Angst, ich verdiene am Lesen meiner Blogartikel keinen Cent -.

Nur wenn wir solche Ereignisse in die Öffentlichkeit tragen, durch Information auch an Unbeteiligte bringen und die „vielleicht interessierten“ RC Modellbauer, hat unser Sport auch in Zukunft in einer digitalisierten und globalisierten Welt eine Chance.🤔

Die Spinne 2.0 outdoor

Bei der DM ORE 4WDSTD konnte ich die Serpent Spyder SRX4 Gen 3 auf die Strecke gut anpassen. Auch auf dieser Strecke die mit ihrem Teppichverhalten einen ganz eigenen Charakter aufgewiesen hat, konnte man das Setup optimal anpassen. Wunderbar ist es, wie direkt die „Spinne“ auf Setupanpassungen reagiert und trotzdem zuverlässig bleibt. Das stabile Flugverhalten bei der Doppel-Sprung Kombination und dem Kamel konnte ich an diesem Wochenende gut einsetzen. Mit den unterschiedlichen Gripp Verhältnissen konnte ich dank des optimalen Setups gut umgehen.

Hier eine gute Zusammenfassung der Neuheiten von www.xelaris.ch, die in dem SRX4 Gen 3 Einzug hielten. Vielen Dank an 2Speed.de für die schnelle Lieferung der Ersatzteile.

Anbei „Aufbau“ Tipps in einem PDF das Thorsten „Frosch“ Schmitz erstellt hat ( und in kleinen Teilen von mir erweitert wurde ), Link

Streckenverlauf

OK, hier (Klick mich…) kann man ja das Video zur Strecke betrachten, zwischen 2018 und 2022 hatte sich aber etwas verändert. Die 4er Sprungkombination ist einer 2er Sprungkombi gewichen, zwischen dem großen Sprungtabel und der 125° Linkskurve im Innfield war ein Kleiner Sprung hinzugefügt worden, die Abfahrt vom Tabel war etwas flacher und der 2er Sprung vor der Zeitschleife war ein Tabel geworden.

OK, gehen wir es einmal ab, Start / Ziel Grade, 90° Grade Kurve rechts, 215° Kurve Rechts, 180° Kurve Links, – neu – 2er Sprung Kombination, 180° Grad Kurve Links, lange S Kurve, 180° Kurve Rechts, Sprungtabel bzw. “Kamel” (Sprung Kombination), Rechts- Links Kurven-Kombination, leichte S Kurve mit – neu – kleinem Sprung, 90° Links Kurve im Innfield, S Kurve Innfield, 160° Rechtskurve mit innerer Erhöhung, Zufahrt Ecktabel, Ecktabel, Stufen Abfahrt, – neu – ist hier die etwas längere Abfahrt, 180° Kehre, erneute 180° Kehre und – neu – kleiner Tabel Sprung , Rechts- Links Kombination, Zeitschleife, 90° Kurve Rechts.

Reifentaktik / Reifenverschleiß

In dem Gespräch mit Kim Sitensky und Franz-Josef Papzien am Freitagabend hatte ich von Kim erfahren, welche Erfahrungen diese bzgl. Profil Cuten aus dem DM Warm-up hatten und konnte mich gleich ans vorbereiten der Reifen begeben.

Am Samstag während der 3 Trainingsläufe und 3 Vorläufe machte ich die Erfahrung, dass man nach 4 Läufen – wobei ich nicht alle aufgrund von Defekten voll durchgefahren bin – den Gripp Verlust deutlich spürte.

Schnell entschloss ich mich, in den 2 Vorläufen an Sonntag die 2 weiteren Sätze „anzufahren“ und dann für das Finale den 4rten erlaubten Satz zu nutzen.

Es sei angemerkt, dass bei dieser DM der Reifen Schuhmacher „Mini Dart“ vorgegeben war und dass man je Achse 4 Sätze nutzen dürfte.

Final und rückblickend kann ich sagen, dass meine Reifen-Strategie aufgegangen ist, da ich einen gleichbleibenden und guten Gripp hatte. Nicht zu vergleichen mit dem Gripp einer ‚“indoor“ Teppichstrecke, aber für diese Umstände ein gut verwertbarer Gripp.

Hier Vergleichsbilder der Reifen in den unterschiedlichen Stadien, man kann die Abnutzung an der Abrundung der einzelnen Profil Noppen sehen.

Eigener Verlauf

Im Vorfeld

Hier musste ich für mich erst einmal feststellen, dass Inlays, Reifen wirklich im Vorfeld der DM doch eine gewisse und höhere Nachfrage erfuhren. Viele der besuchten RC Modellbau Shops hatten in den spezifischen Sparten und Warenbereichen ein „Nicht Lieferbar“ bzw. „Im Zulauf, längere Lieferzeit“.

Plan war es nun, nach dem 24. Juli die Reifenversorgung abzustimmen und vor zu bereiten.

In der Woche vorher ging es dann zum Technischen Dienst am Fahrzeug über und dem Reifenkleben.

Vorgepackt hatte ich am Donnerstag und somit kam ich am Freitag früh los. Aufgrund der hohen Temperaturen, verließ ich die Autobahn noch einmal, um den zu erwartenden Wasserbedarf vorzubeugen. Man hat ja lieber „zu viel“ Wasser vor Ort, als das man nachher durstig ist.

Ankunft

Ich komme um kurz vor 21 Uhr an. Einen Platz in der ersten Reihe bekomme ich nicht mehr, aber die Fahrerlager Wiese bietet genügend Platz an. Zügig wird das Pavillon aufgebaut während links neben mir schon das RC Team (Familie) Rademacher und schräg vor mir RC Team (Familie) Burbach und rechts neben mir hatte Kim Sitensky schon für einen Vereins Kollegen Paul Svoboda reserviert, später sollte dort das LRP Racing Team, also Jürgen und Moritz Lautenbach das Pavillon aufschlagen.

Freitagabend

Nachdem aber das Pavillon stand, auch das Material erst einmal soweit vorbereitet war, das alles klappen sollte, ging es zum leiblichen Wohl über. Pizza und Radler und einmal übers Fahrerlager „tingeln“. Der Pizzalieferant kannte nach diesem Abend auf jeden Fall die Veranstaltung, er war so gefühlte 20zig Mal da und reale 3 bis 4 Mal. Einige kannte ich vom Sehen, wieder andere gar nicht, natürlich schloss die Begrüßungsrunde die vielen anwesenden Hessencup Fahrer auch gleich mit ein.

Irgendwann saßen wir dann noch recht lange bei dem Pavillon von Kim Sitensky und Franz-Josef Papzien. Danke auch noch mal zum geliehenen Kapuzenpulli, hatte ich einfach vergessen – es ist ja Sommer und heiß 🤦‍♂️- !?!

Als dann so gegen 2 Uhr morgens die Musik bei den NRW Cup Fahrern doch etwas leiser war, kam noch Papa Rademacher vorbei und war verwundert, dass es da noch welche gab, die noch wach waren. Na ja, die kleine Resterunde läutete dann um 3 Uhr die Nacht ein. Als ich zu meinem Zelt kam war das kleine Zeltlager doch niedlich an zu sehen. Das „Fresh & Black – 2 Seconds“ Wurf Zelt von Decathlon erfreute sich doch größerer Beliebtheit und ich persönlich kann es auch empfehlen, da es ein wirkliches Platzwunder ist ein gutes Preisleistungsverhältnis hat.

Samstagmorgen

Ein Kaffee am Morgen weckte dann schnell die Lebensgeister. Der Rest an benötigtem Material wurde in das Pavillon verfrachtet, Setup, Kaffee und Akkus laden. Trainingsreifen drauf und dann… sollte es ja um 09:30 Uhr mit der ersten Gruppe los gehen.

Es gab die Reifen Registrierung, da ja jeder Fahrer später nur 4 Sätze nutzen dürfte, die technische Abnahme des Chassis und später vor und nach dem jeweiligen Vorlauf und Finallauf die Technische Abnahme.

Im Training war das noch nicht der Fall, aber nun ging es erst einmal darum, etwas Gummi auf die Piste zu bringen.

Training

Erstes Training

Das erste Training lief an, natürlich hatte ich das Kamel und auch die 2er Sprungkombination mal falsch „Angefahren“ und landete dann auch mal auf dem Dach. Hier hatte sich dann in der 3ten Runde, grade als es richtig gut von der Hand ging, die vordere Dämpferbrücke verabschiedet. Nicht genau ersichtlich warum, denn es gab keinen extremen Einschlag. Ich gehe davon aus, dass es einfach „ein bereits vorhandener“ leichter Bruch war, der dann zum letztendlichen und finalen Bruch führte.

Fängt ja gut an, dachte ich mir.

Zweites Training

Interessant war es, dass viele der Fahrer mit den Konditionen der Strecke doch ihre Schwierigkeiten hatten. Bei mir waren es „im Grunde“ nur die fehlenden Skills, aber bei den anderen war es eben das „Strecken“ kennen lernen.

Es reite sich zum 2ten Training gleich ein klassischer Schrauber Fehler ein. Ich hatte ja die Dämpferbrücke vorn getauscht und dabei hatte ich vergessen den Antriebskochen vorn richtig ein zu bauen. Tim Kunz hatte das falsche Fahrverhalten gleich gesehen und nach einer Runde „über die Bahn schleppen“ schnappte er sich den Buggy und reparierte diesen in Windeseile. Vielen Dank für die Hilfe an den späteren „Deutschen Meister“ in ORE 4WD STD.

Ich kam dann aber noch gut in den Fluss und konnte die 2 Sprungkombination und am Ende auch das Kamel trainieren. Ich fuhr aber noch nicht „eng“ genug, daher zog das Fahrerfeld locker vor mir weg.

Drittes Training

Das dritte Training nutzte die Rennleitung auch gleich, um die Gruppen anhand der schnellsten die zusammenhängenden 3 Runden zu sortieren. Ich hatte mir neue Reifen aufgezogen. Hier auch einmal einen Dank an Carsten Neudeck der mir damals bei den EOS Round 4 in Andernach den Tipp mit der Leistungseingrenzung gab. Wenn man neu auf einer Strecke ist, erst mal Einfahren und dann mit Leistung hoch gehen.

Das half mir hier ungemein, auch wenn das Fahrerfeld in der Durchschnittsrundenzeit doch wesentlich schneller war. Aber, es ging ja ums Fahren und das lief ganz gut von der Hand. Auch mit den neuen Reifen konnte ich diesen Trainingslauf gut durchfahren.

Qualifikationsläufe

Fahrerbesprechung

Zuerst kam natürlich die Fahrerbesprechung und die offizielle Begrüßung zur DM in den ausgeschriebenen Klassen. Vereinsvorstellung, Rennleitungsvorstellung und allgemeine Verhaltensregel, die Fahrerbesprechung war so, wie auch sonst bei RC Rennveranstaltungen.

Erster Qualifikationslauf

Der erste Qualifikationslauf / Vorlauf beginnt. Das ist hier genauso organisiert, wie auf jedem anderen ORE RC Rennen, also eigentlich easy.
Ich versuche in meinen emotionalen „Competition“ RC Rennen Tunnel zu kommen, lege mich aber „unerwartet“ schon in der „Einführungsrunde“ am Ende der Graden wegen einer kleinen Bodenwelle spektakulär auf’s Dach, zum Glück kein Defekt.

Dann geht es los, konzentriert versuche ich die Ideallinie zu fahren und jedes Hindernis optimal zu meistern. Das Kamel Sprunghindernis treffe ich noch nicht so optimal und ich mache noch ein wenig viele Fehler zum Vergleich mit dem Fahrerfeld.

Es dauert aber einige Runden, bis der führende Fahrer zur Überrundung ansetzt, dann versuche ich im Strom der Mitfahrer mit zu schwimmen und im letzten ¼ der Zeit gelingt mir dieses recht gut.

Die 7 Minuten sind zu Ende, kein Defekt und flüssig gefahren, so macht es dann auch Spaß.

Zweiter Qualifikationslauf

Zweiter Qualifikationslauf, dieses Mal kann ich die Einführungsrunde gut zum „reinkommen“ nutzen. Ich komme von Beginn an gut in den Fluss und schaffe es 2er Sprung Kombination und Kamel gut zu springen.

In der dritten Runde komme ich bei der 2er Sprung Kombination falsch auf. Ich lande auf dem rechten Vorderrad und der Querlenker bricht. Der Helfer nimmt mich raus, womit dann dieser Vorlauf beendet ist.

Ich gehe vom Fahrerstand und hole meinen Buggy von der Strecke. Aus der Erfahrung von Köngen schaue ich, ob das Umlenkgelenk für den fordern Stabilisator noch da ist, aber der ist dieses Mal nicht „heraus“ gesprungen.  

Dritter Qualifikationslauf

Irgendwie hängt hier die Angst vor einem Defekt im Hinterkopf. Ich komme nicht schnell, sondern zäh wie ein Kaugummi in meinen emotionalen Renntunnel. Ab dem 2/3 der Vorlaufzeit läuft es flüssig und ich komme dann gut mit. Kann sogar mit dem einen oder anderen Fahrer gut mithalten. Der schwindende Gripp der Reifen nach 4 Akkus ist zu spüren und ich drifte in einigen Kurven ganz gut.

Kein Defekt, Buggy fährt gut… jetzt müssen sich nur noch die Softskills etwas verbessern. 😅

Samstagabend

Allgemein geht es etwas ruhiger zu und ich schaffe es noch kurz vor Schließung der technischen Abnahme meinen vierten Satz Reifen zu registrieren bzw. technisch abnehmen zu lassen. Danach decke ich mich noch schnell beim Versorgungsbereich mit kühlen Getränken ein. Auf dem Weg zurück komme ich so fast in jedem Fahrerlagerbereich zum Stehen und räume dann so gegen 22 Uhr meinen Schrauberplatz auf. Zuvor habe ich den Buggy und alle Reifen so vorbereitet, das ich am nächsten Morgen Nichts mehr machen muss. Es gibt noch interessante Gespräche über Cups, verschiedene RC Rennklassen, dem „beside the race“ und dem Verband „DMC“. Ich bin relativ früh im Bett. Mein Mitgefühl noch mal an Marcel Schneider, der wegen mir keine so ruhige Nacht hatten, „Sorry“.

Sonntagmorgen

Am Sonntag stehe recht viele am Versorgungsbereich und nach dem morgendlichen Gang zur Toilette gibt es einen heißen Kaffee. Hier auch noch mal ein fettes Lob an MAC OR Hütschenhausen e.V. und seine Mitglieder, die wirklich alles daran setzten den Teilnehmern das „neben dem Rennen“ angenehm und gemütlich zu gestalten.  Das klappt auch alles und gestärkt, ausgeschlafen und „frisch“ geht es zum vierten Qualifikationslauf.

Vierter Qualifikationslauf

Ich komme gut rein und schaffe es in der Einführungsrunde in meinen Rennzyklus zu kommen. Die Strecke ist am Sonntagmorgen etwas slimy bzw. screwy. Teilweise steckt noch etwas Feuchtigkeit im Teppich und in Teilen hat die Sonne am Morgen die Strecke schon gut erhitzt. Das macht es noch einmal schwerer für die Fahrer, ganz unabhängig von dem teilweise vorhandenen Sand außerhalb der Ideallinie.

In der dritten Runde komme ich bei der 2er Sprung Kombination seitlich ab. Ich lande schräg auf dem rechten Vorderreifen und versuche dann weiter zu fahren. Der Helfer nimmt mich raus, schaut zu mir und schüttelt den Kopf. Die Kugelgelenk Schale eines Lenkgestänges war gebrochen, damit war der Vorlauf erst mal beendet.

Ich ärgere mich so sehr, dass ich direkt zu meinem Platz gehe – mit dem Buggy – und mit der Reparatur beginne. Dabei vergesse ich die technische Abnahme und es fällt mir erst nach meinem Helferposten ein, als ich wieder an meinem Schrauber Platz sitze. Ein zügiger Gang zur technischen Abnahme und zum Rennleiter klären das Missgeschick. Puhhh, tief durchatmen, was’n los mit mir…? 🤪

Fünfter Qualifikationslauf

Der letzte Qualifikationslauf steht an und ich schaffe es ganz gut in meinen Rennzyklus zu kommen. Ich komme auch 3 bis 4 Runden gut im Fluss des Fahrerfelds mit. Ich schaffe es sogar an guten Fahrern dran zu bleiben, in den letzten 2 Runden bricht dann die Konzentration ein und ich mache einfach gefühlt und real zu viele Fehler. Zu meinem Glück kann ich den Qualifikationslauf ohne Defekt und mit einigen Runden abschließen.

Finale

Wie in jedem ORE Rennen gibt es wieder Leistungsklassen A, B, C und 3x 7 Minuten Finalläufe zu bestreiten.

Wir starten alle auf der langen Geraden, ca. mit 2 m Abstand und alle in Fahrtrichtung auf einer Linie stehend. Wenn ich etwas trainiert habe bei den ORE Rennen, dann das ich halbwegs gut und konzentriert durch das Startchaos komme.

Erster Finallauf

„Fahrer, Helfer, der Start erfolgt in den nächsten 10 Sekunden…“ OK, jetzt geht es los, jetzt zählt es, Konzentration und seicht Anfahren… schießt es mir durch den Kopf während ich innerlich die Sekunden runter zähle. „Start!“.

Die Buggys schießen los, ich schwenke nach außen und in der Kurven Kombination kann ich meinen Platz behaupten und komme um die ersten Getümmel rum, dann die 2 Sprung Kombination, sauber gelandet, es geht weiter. Beim Kamel schaffe ich es gut an einem „Unfallchaos“ vorbei zu kommen. Ich glaube ich habe 3 bis 4 Fahrer hinter mich gebracht.

Die ersten der überholten Mitstreiter holen mich nach wenigen Metern ein, wieder andere brauchen ein wenig um an mich ran und an mir vorbei zu kommen. Aber nach 1 ¼ Runden hat es auch Jochen Laut geschafft, ich kann mich aber an das Fahrerfeld anhaften und mitbewegen.

Ein technischer Ausfall von Jody Müller, zu meinem Glück hält mein Motor und die Elektronik durch. Erst in der 7ten Runde tritt der führende Buggy zur Überrundung an.

Es läuft aber recht flüssig von der Hand und so komme ich ohne größere Defekte durch den ersten Finallauf.

Zweiter Finallauf

„Start!“, zügig besetzen sich alle Buggys in Bewegung, ich schere etwas nach links aus um dann in der Kurve durch eine innen liegende Lücke zu kommen. 2er Sprung Kombination Linkskurve, dann hinten die Rechtskurve, Kamel, ja selbst im Innfield bin ich noch im letzten 1/3 des Fahrerfelds. Jetzt langsam holen die anderen Fahrer auf und kommen mal Rechts, mal Links an mir vorbei. Es geht in die 2te Runde und es geht weiter.

Ich komme aber mit den Reifen und den Gripp noch nicht so gut klar und fahre in diesem Finallauf etwas „unsauberer“. Am Ende fährt sich der Buggy von der Front her sehr unruhig.

Als der Finallauf zu Ende ist, sehe ich, dass mein linkerer fordere Dämpfer die untere Kappe etwas aufgedreht hatte und dadurch sämtliches Silikonöl verloren hatte. Vorn links hatten die letzten Runden – und so wie der Buggy aussah seit mindestens der Hälfte des Laufes – lediglich Luft und Feder die Arbeit des Dämpfens übernommen.

Ärgerlich denn so konnte ich nicht zum dritten Finallauf bereits einiges aus dem Pavillon verpacken oder bereits mein Schlafzelt aufräumen. Stattdessen war noch mal Dämpfer Befüllung angesagt.

Dritter Finallauf

Hier ging es nun noch einmal um alles. An meinem vorletzten Platz in der Rangliste konnte ich nun so oder so nicht mehr viel ändern. Also das Rennen genießen und „Rennfahren“.

„Start!“ – Dieses Mal komme ich gut beschleunigen und schaffe es links vorbei 2 Buggy auf gleiche Höhe zu bringen. Ich mache in der Kurve innen am Curp zu, Ideallinie zum nächsten Curp dann die 2er Sprung Kombination. Sauber gelandet und mit Vollspeed in das lang gezogene S. Kamelsprung und Innfield schaffe ich optimal. Beim Ecktabel erwischt mich mein Verfolger beim Sprung auf den Ecktabel am Flügel. Wir verhaken uns auf der Auffahrt und die mühselig erkämpften Plätze sind zunichte, denn alle die ich bis dahin hinter mich gebracht habe ziehen an mir vorbei. Eine dumme Stelle um liegen zu bleiben und grade in der ersten Runde tödlich. – der Fahrer des Verfolgenden Buggys entschuldigt sich nachher noch einmal bei mir, aber es ist eben Rennsport und ab und an hat man eben auch Pech.

OK, nachdem die Entscheidung zu Beginn dann doch so eindeutig ist, geht es nun nur noch darum, am Fahrerfeld hängen zu bleiben, wenig Fehler, keine Defekte.

Das bekomme ich ganz gut hin, aber ich kann nicht mehr sagen in welcher Runde die erste Überrundung war. Es ging einfach nur noch darum die Runden zügig und gut zu fahren.

Kein Defekt und ich glaube meine Durchschnittsrundenzeit war im letzten Finale definitiv die beste des ganzen Wochenendes.

Fazit

Nun, ich für mich ziehe ein positives Fazit. Natürlich hätten es mehr „Kopf an Kopf“ Fights sein können und weniger defekte, ein wenig mehr Spannung, aber ich bin circa da, wo ich mich in meinen Erwartungen auch gesehen hatte. Alles andere wäre bei der mitfahrenden Konkurrenz utopisch und unrealistisch gewesen.

Nun angefühlt hatte es sich wie ein größeres Rennen, aber es waren eben die „Nationals“ / „Deutschen Meisterschaften“. Für die jeweiligen Gewinner und im Vorfeld benannten Favoriten war es natürlich mehr. Ich fand es wirklich angenehm, dass hier wenig bis niemand versuchte mit „der Brechstange“ zu überholen und das wo es aufgefallen war, der Rennleiter gleich dagegen agierte. Es wurden Plätze zurückgegeben und auch „Stopp an Go“ Strafen ausgesprochen aber es war doch imho „überdurchschnittlich“ fair. Aber keine DMC Fee die einem Sternenstaub auf die Schulter streut. Irgendwie fühlte es sich wie ein „stärker besuchtes“ RC Rennen an, bei dem die Leistungsdichte der Mitfahrenden recht hoch ist.

An dieser Stelle möchte ich allen Titel Gewinner gratulieren, denn es war eine DM in drei Klassen.

Also, wenn Ihr in einer RC Klasse an einem Wertungslauf teilgenommen habt, schaut wann und wo die DM gefahren wird, meldet Euch so dass ihr auf Nachrückerplätze gebucht werdet und wenn Ihr nachrückt, Fahrt mit.
😃👍👌

Vom Wintertraining zur DM

Eigentlich war es das RC Rennen im September 2018 in Kassel, wo einige im Fahrerfeld ihre 1:10 ORE Buggys bestellten und sich zu den anstehenden Rennterminen abstimmten, das mich zum Umdenken bewegte. Damals war ich der festen Überzeugung, wenn ich elektronisch „Rennen“ fahren will, dann mache ich das auf meiner Carrera Bahn (Link „Grüne Hölle RSK“).

Ich überlegte und versuchte mich bzgl. Modellvielfalt, Komponenten und zu beachtende Details schlau zu machen. Ich verknüpfte mich mit Fahrern aus der Klasse und nahm an einem Proberennen in Langenfeld teil (Link zum Rennbericht).

Damals hatte mich Kai Killmann so nett betreut, dass ich einfach nur „Ja“ zu dieser neuen Klasse sagen musste. So begann ich ab dem Spätsommer 2018 in der Klasse ORE4WDSTD mit zu mischen.

Wer meine Rennberichte aus Langenfeld, Hürtgenwald, Spessart, Köngen und Troisdorf so mitliest, der wird wissen, dass ich in der Regel im untersten Finale um den letzten oder vorletzten Platz kämpfe. Aber es ist für mich ein besseres Training, als das Fahren in „VRC Pro“, was ich im Winter 2017 / 2018 als Training nutzte.

Platzierung war immer sekundär, Fahrerlebnis, Rennen, Kopf an Kopf Fights, Spannung und die Herausforderung „schneller zu werden“ erfolgreich meistern waren immer die Beweggründe und Motivation. Auch der ehemalige ORE Referent Robert Gillig hatte Recht, bei jedem RC Rennen gibt es auch Mitfahrer die gleichschnell sind.

Natürlich hatte ich an dem einen oder anderen „Wertungslauf“ teilgenommen, also RC Rennen in dem die Platzierung an den DMC gemeldet wird und man dort in der nationalen Rangliste gepflegt wird.

Als die Entscheidung fiel, dass die DM ORE 4WD beim MAC Hütschenhausen stattfinden würde, hatte ich grob für mich kalkuliert… warum sollte ich nicht teilnehmen? Verlieren konnte ich Nichts, nur an Erfahrung reicher werden.

So nannte ich mich im Juni und landete auf einem „Nachrückerplatz“. Am 24. Juli kam dann die Bestätigung, dass ich aufgerückt bin zum Teilnehmer.

Nervenstärke

Ich stehe am Zaun, mein Buggy ist bereits durch die technische Abnahme gegangen. Ich bin Zuschauer und beobachte das A-Finale der ORE 4WD Klasse und erlebe leibhaftig diese erste Szene und den Führungswechsel.

Ich versuche mir vorzustellen, was in den Köpfen der Fahrer vorgehen muss. Marcel der eine Chance nutzt und dann 6 Runden die Jagd von Jörn über sich ergehen lassen muss und Jörn selber, der in der 2ten Runden die Führung abgibt und über 6 Runden um die Rückgewinnung kämpfen muss.

Wahrscheinlich denken Die Fahrer nicht so strategisch, sondern jeweils von einem Streckenabschnitt zum nächsten, von einem Stück „ideal gefahrene Kurve“ zum nächsten Sprung, zum nächsten Hindernis und zur nächsten Bodenwelle.

Egal ob nun die einzelnen Fahrer strategisch Denken oder von Hindernis zu Hindernis, von Meter zu Meter… Nervenstärke müssen sie haben, denn die Konkurrenz verwertet jeden Fehler und versucht dieses in ein eigenes „nach vorn kommen“ umzumünzen.

RIP RC Car Racing

Nein, RC Racing ist nicht tod!
Mit dieser Aussage könnten wir es auch beenden. Aber warum überhaupt diese komische Aussage, dieser Absatz im Rennbericht?

„RC in my Mind“ hatte zwei YouTube Videos (Teil 1 / Teil 2) auf seinem Kanal eingestellt, in denen er die wohl in den letzten Monat deutlich spürbare schlechte Lage der RC Rennen im 1:10 ORE Bereich im nördlichen Bereich Deutschland beschreibt. Daraufhin meldeten sich dann verschiedene RC Competition Fahrer in den Kommentaren zurück. In dem 2ten Teil geht er dann auf die Kommentare ein und kommuniziert seine Gedanken zu dem geäußerten.

Nun, was ich schade finde ist, dass dort auch wieder einmal über die Vereine und den Verband (DMC) fleißig Kritik geäußert wurde. Tragisch bei solchen Kritik Lawinen ist eben, dass weder Kommentare auf YouTube, noch Facebook Kommentare Veränderungen in der Vereinswelt oder dem Verband verursachen. Das geht nur wenn man sich an den Mitbestimmungsmöglichkeiten der Vereine, des Verbands beteiligt.

Wenn man nur Kritik und seinen Unmut äußert, ist lediglich einer grundsätzlichen Tatsache geholfen, der Unattraktivität unseres Sportes, konstruktive Kritik bringt man in den Vereinen ein und in die Entscheidungsgremien des DMC (Verbands).

Ganz persönlich hatte ich mich mit einigen Fahrern über dieses gefühlte „RC Racing Sterben“ unterhalten. Natürlich hat die 2 ½ Jahre Pandemie und die seit dem Februar 2022 gestiegenen Energiekosten unser Hobby nicht beflügelt. Das hat jede RC Klasse und jeder Verein zu spüren bekommen, wie auch in „Normalität“ aus dem „Lasst die Spiele Beginnen“ Blogbeitrag beschrieben. Wer aber will und sich informiert und organisiert kann in den meisten Klassen fast jedes Wochenende auf einem RC Rennen sein. Man darf eben Anreisewege nicht scheuen, aber im ORE (Elektro Buggy 1:10) ist im Grunde jedes Wochenende irgendwo etwas geboten.

Wer eben mit dem ausgestreckten Zeigefinger auf andere zeigt, zeigt mit vier Fingern seiner Hand auch auf sich.

Tu es, oder tue es nicht, kein „ich versuche es“!

Kai Killmann hatte es mir im Dezember beim dritten Lauf der “Six Days Rennen” beim AMC Langenfeld e.V. ja deutlich gesagt: „Fahr dein Rennen!“.

Genau das hatte ich vor, hinfahren, mein Rennen fahren, fair fahren aber trotzdem um Plätze kämpfen, wenn es sich ergibt.

Natürlich ergaben sich nicht ganz so viele „Kopf an Kopf“ Fights wie bei anderen Rennen, aber das hatte ich auch nicht erwartet. Also ganz mit Herz und Seele Rennen fahren, das war das Ziel. Kein Zögern, weil da ein „guter Fahrer“ mitfuhr, keine Angst vor dem letzten Platz. Mensch, das sind die „Deutschen Meisterschaften“, also wenn ich hier nicht auf einem der letzten Plätze lande, bei welchem RC Rennen denn sonst.

Ich war verwundert, dass man zwar vom Setup, dem Fahrverhalten einen Unterschied zu OR8 empfinden konnte, aber nicht zu den RC Rennen im ORE Bereich die indoor in großen Hallen stattfanden. Hier hatte ich ehrlicher einen stärker zu spürenden „Unterschied“ erwartet. Klar, anderer Gripp, aber ansonsten. Also ich hatte erwartet, dass man aufgrund der „Größe“ der Strecke einen unterschied merkt, aber das war nicht der Fall. Es fuhr sich so, wie auch die anderen ORE RC Rennen.

Auf die Defekte hätte ich natürlich zu gern verzichtet, aber wer so schlecht “landet” wie ich, der muss mit den möglichen Folgen leben.

Interesse

Die Leser die ein wenig mit gelesen haben und Interesse nach mehr verspürt haben und sich fragen:
„Könnte ich da nicht auch teilnehmen?“

Ja DU kannst!
😃

RC Rennen, dass kannst Du ganz einfach auch!

Eine Rennteilnahme ist so einfach, alles was Dich ggf. an der Teilnahme hindert sind Vorurteile, falsche Ängste und das bisschen fehlender Mut einmal etwas Neues zu probieren! Es ist viel leichter als man selber denkt, einmal Blut geleckt und man ist dem Rennzirkus verfallen.
Wer auch nur den Hauch eines Interesses verspürt, sollte einmal diesen Blogeintrag lesen, denn die eigene Teilnahme ist viel leichter als gedacht….

Schau Dir dazu diesen Blog an:
👉  “Rennteilnahme ist einfach!”  👈

Der Verein

Der MAC OR Hütschenhausen e. V. betreibt sehr viel RC Modellbau, teilweise Glattbahner (Onroad) und in Teilen Offroad. Es gibt auf dem outdoor Vereinsgelände eine Skale Bauplatz, eine Glattbahnstrecke und die Offroadstrecke. Es ist wirklich toll, dass der Verein auch in den Wintermonaten in der Mehrzweckhalle der Gemeinde Hütschenhausen den RC Rennsport weiter betreibt. Die Strecke war beim ersten Rennen des Hessencups im guten Zustand. Auch ist anzumerken, dass der Verein eine ganz normale Toilette dem Fahrerlager zur Verfügung stellt, Luxus an einem solchen Wochenende.
Im Grunde ist es zu Bedaueren, das bei normalen Gastfahrertagen keine Verbrenner zugelassen sind.

Danke!

Wir alle wissen, dass eine “Deutsche Meisterschaft” viel Arbeit mit sich bringt. Nicht nur für den Fahrer, der daran teilnehmen will, die Vereine leisten unschätzbare Tätigkeiten.

Das Wort „Danke“ ist eigentlich viel zu wenig! Man erwarten eine Leistung, weil man Startergeld bezahlt, aber in Wirklichkeit würde es solche Aktionen nicht ohne das Herzblut vieler – im Hintergrund – helfender und arbeitender Hände geben.

Was wir nicht sehen, ist die Mühe und das Engagement einzelner Personen, im Vorfeld, am Tag und in der Nachbereitung. Ein großes Dankeschön an Steffen Kunz, der hier sehr viel Herzblut aufgebracht hat, das diese DM ORE 4WD / ORE 4WD STD und ORE TR2 in Hütschenhausen starten konnte.
Letztendlich ist es das Zusammenspiel von Verein, Fahrerlager und Renn- Organisation bzw. DMC. Denn wenn eines dieser Faktoren nicht mehr da ist, dann fällt ein solches Rennen eben aus. Darum möchte ich hier noch einmal ausdrücklich Danke sagen, für alle die das Rennen so gestaltet haben wie es war – und nicht auf den Fotos zu sehen sind -, vielen Dank.

Links:

Hier noch einmal die Homepage des Vereins:
MAC OR Hütschenhausen e. V.
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DMC ORE – Link

Rennberichte:

Natürlich gibt es zu einer „Deutschen Meisterschaft“ viel mehr Links zu Rennberichten und „Facebook Statusangaben“. Aus diesem Grund habe ich die Links aufgeteilt, es gibt die Tages Status Bericht Links nach Tagen sortiert und die Rennberichte.

Freitag / Samstag:

Thorsten Schmitz 12.08 13:46 -> Link
Thorsten Schmitz 13.08 09:30-> Link
Markus E. Schmidt 13.08 14:00 -> Link
Dirk Ritzerfeld 13.08. 17:00 -> Link
Jens Becker 13.08. 16:59 -> Link

Colin Lübke 12.08 17:06-> Link
Marcus “Specko” Lehr 13.08 11:00-> Link
Boris Weber-Schwartz 13:08 11:34 -> Link
Thorsten Schmitz 13.08 15:46 -> Link

Sonntag:

Thorsten Schmitz 14.08 9:41-> Link

Rennberichte:

Tim David Kunz -> Link
Kim Sitensky -> Link
Aron Waitz -> Link
Jan Emrich -> Link
Jens Becker -> Link
Sven Schrader -> Link
Lena Hürtgen -> Link
Anke Müller -> Link
Victor “VGRC” Gabriel -> Link
Noah Schwartz -> Link
Oliver Reutter -> Link

Jörn Neumann -> Link
Marcel Schneider -> Link
Jochen Laut -> Link
Simon Stegmeier -> Link
Olaf Stein -> Link
Lilly Wind -> Link
Kai König -> Link
Markus E. Schmidt -> Link
Marcus “Specko” Lehr -> Link
Sebastian Fenske -> Link

News Artikel:

BRCNews Artikel zur DM -> Link
Mika News Artikel “DM in Hütschenhausen…” -> Link
Mika News Artikel “Kunz und Becker…” -> Link


Videos:

Leider habe ich lediglich Facebook Videos gefunden.

Ausschnitt erster Vorlauf -> Link
Ausschnitt Vorlauf TR2 -> Link
erster Finallauf ORE 4WDSTD -> Link
Eine Runde mit Jörn Neumann -> Link

Ergebnis:

Hier geht es zu den digitalen Ergebnislisten des Rennens -> Klick mich

ORE4WD

  1. Jörn Neumann
  2. Marcel Schneider
  3. Jens Becker
    Gewinner B Finale Patrick Eisenmenger
    Gewinner C Finale Nils Luft

TR2

  1. Jörn Neumann
  2. Marcel Schneider
  3. Jens Becker
    Gewinner B Finale Lilly Wind

ORE4WDSTD

  1. Tim David Kunz
  2. Elias Jordan
  3. Marc Rahn
    Gewinner B Finale Sven Schrader
    Gewinner C Finale Olaf Stein

Hinweis des Verfassers:
Die Galeriefunktion von WordPress skaliert die Fotos ab und an unvorteilhaft. Aber mit den normalen Internet Browsern kannst Du “Öffnen im neuen Fenster“ auswählen und das Bild wird in Originalgröße und original skaliert angezeigt.

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